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EMIR und REMIT im Griff mit SOPTIM und sbc

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Die EU-Verordnungen EMIR (European Market Infrastructure Regulation) und REMIT (Regulation on wholesale Energy Market Integrity and Transparency) halten die Energiewirtschaft in Atem. Über Anforderungen und Lösungsansätze hat die SOPTIM AG bereits im NEWSLETTER III/2013 ausführlich berichtet (siehe hier). Aktuell konzentriert sich die Aufmerksamkeit auf EMIR, da die European Securities and Markets Authority (ESMA) kürzlich bekannt gegeben hat, wann das Reporting an die Transaktionsregister startet: Vom 12. Februar 2014 an müssen neben börslich- und außerbörslich abgewickelten finanzwirtschaftlichen Derivatekontrakten auch Commodity-Derivate, wie Strom- oder Gas an eines der (bislang vier) zugelassenen Transaktionsregister gemeldet werden. Damit schließt EMIR auch wesentlich Unternehmen der Energiewirtschaft mit ein.

Die SOPTIM AG und die sbc soptim business consult GmbH verfolgen einen integrierten Ansatz, um ihre Kunden ganzheitlich zu unterstützen: einerseits umfassende Beratung inklusive Bestandsaufnahme und systematischer Hinführung zum Lösungsansatz, andererseits Entwicklung und Implementierung eines IT-Werkzeugs, das die Prozesse später automatisiert und fehlerfrei ausführt. Die sbc wird bei mehreren Kunden in Projekten eingesetzt, um - ausgehend von inhaltlichen Schulungen der Regularien - die Auswirkungen sowohl auf Compliance- als auch Ablaufprozessen im Unternehmen zu analysieren. Die Feststellung von Erweiterungen oder Änderungen in diesen Bereichen ist notwendige Voraussetzung für die Einführung des neuen EMIR-Moduls, mit dem die Meldeverpflichtungen der Transaktionen durchgeführt werden. Die neue Software wird bereits jetzt geschult. Anfang 2014 wird die finale Version implementiert, so dass pünktlich zum Starttermin operativ damit gearbeitet werden kann.

Die Applikation für Meldungen an das Transaktionsregister wurde auf der neuen SOPTIM Energy Plattform entwickelt, auf die, wie bereits berichtet, schrittweise das gesamte SOPTIM Produktportfolio umgestellt wird. Der neue Baustein vermittelt den Anwendern somit auch einen Eindruck von der neuen Marktrollen-Edition SE:Supply&Trade und ist selbstverständlich nahtlos mit dem „alten“ SOPTIM PMS verbunden.

Die aufeinander abgestimmte Vorgehensweise und die gebündelte Kompetenz von SOPTIM und der sbc bieten ein hohes Maß an Sicherheit, dass die erforderlichen Prozesse regelkonform implementiert werden. Da EMIR und REMIT für alle betroffenen Akteure Neuland bedeuten und bei Regelverstößen gegenüber der Meldepflicht Pönalen drohen, ist ein gründliches und systematisches Vorgehen bei der Umsetzung unabdingbar. Es geht beispielsweise darum, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln und zu schauen, welche Prozesse betroffen sind, welche Anpassungen im Handelssystem vorgenommen werden müssen und wie die Tätigkeiten im Risikomanagement dokumentiert werden. Um all diese Fragen kümmert sich die sbc und bereitet damit den Boden, auf dem die Software zielgerichtet entwickelt, angepasst und implementiert werden kann.

Die bisherigen Projekterfahrungen von SOPTIM und sbc zeigen, dass man sich über das Ausmaß der Anforderungen längst noch nicht in allen Unternehmen im Klaren ist. Das Meldesystem kann zwangsläufig nur dann ordnungsgemäß kommunizieren, wenn es mit den geforderten Daten gefüttert wird. Dazu müssen beispielsweise ein Portfolio-Abgleich durchgeführt und Validierungsmaßnahmen getroffen werden. Aktuell müssen Unternehmen sich mit der Bewertung und der Auswahl eines der EMIR-Transaktionsregister befassen, natürlich unterstützen wir auch hierbei.

Bei SOPTIM und sbc erhalten Kunden also eine Lösung aus einer Hand und aus einem Guss. Zwangsläufig schwerer dürfte es fallen, die Herausforderungen zu bewältigen, wenn auf diesem neuen, noch unbekannten Spielfeld mehrere Partner zu steuern und zu konsolidieren sind. Auch den Zeitfaktor sollte man angesichts des nahen Zieltermins nicht unterschätzen. Wer in Sachen EMIR bisher noch nichts unternommen hat, sollte deshalb schnellstmöglich loslegen.

 

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