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Cross-funktionale Teams

Nur eine Modeerscheinung oder logische Konsequenz?

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Aktuell tummeln sich in der IT-Welt viele moderne Begriffe wie „Scrum“, „Agilität“ und „cross-funktionale Teams“ – alle mit dem Versprechen die Effizienz im Bereich der Softwareentwicklung zu steigern.

„Ab morgen machen wir das auch - das hört sich klasse an!“
Diese Töne kursieren in vielen Managementetagen und viele probieren diese Vorgehensweisen aus. Verständlicherweise – denn gelockt wird ja auch mit Produktivitätssteigerung, erhöhter Flexibilität und einer Menge von weiteren Vorteilen. Doch was steckt wirklich dahinter? Lassen sich die Vorteile wirklich erreichen? Oder sind cross-funktionale Teams nur eine von vielen Modeerscheinungen?

Vor einer Tatsache jedoch kann man die Augen nicht verschließen: Die Komplexität im Markt steigt und somit auch die Herausforderungen an unsere Kunden.  Prozesse, die Technik und der Markt entwickeln sich weiter und Anforderungen steigen – dadurch natürlich auch die Anforderungen an die Mitarbeiter.

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Wie kann ein Mitarbeiter diesen Ansprüchen gerecht werden?
Der ideale Mitarbeiter ist ein fachlicher Experte in der Energiewirtschaft sowie ein Senior Softwareentwickler und am besten gleichzeitig noch ein guter Berater, Verkäufer und Softwarearchitekt. Ein Mitarbeiter, der all diese Kompetenzen mitbringt - das wäre doch super - der cross-funktionale Mitarbeiter. Solch ein Mitarbeiter könnte den Anforderungen und der steigenden Komplexität im Markt locker gerecht werden. Super! Ach ja: davon dann bitte noch 6 Stück und ab in ein Team – Los geht's!

Wenn man sich nach diesem „kleinen Ausflug in die ideale Welt“ wieder in der Realität und auf dem Boden der Tatsachen befindet, dann wird einem schnell klar, dass dieses Anforderungsprofil niemand erfüllen kann. Das wäre die personifizierte „eierlegende Wollmilchsau“. Und der Denkfehler in dem eben beschriebenen Szenario wird schnell im Begriff selbst deutlich: Es heißt ja nicht „cross-funktionaler Mitarbeiter“, sondern „cross-funktionales Team“. Und das Prinzip ist auch nicht wirklich was Neues oder gar eine Modeerscheinung.

Bereits 1983 machte ein echtes cross-funktionales sowie extrem erfolgreiches Team auf sich aufmerksam. Es löste immer wieder angeblich ausweglose Situationen. Und das allein durch die Kombination der sehr unterschiedlichen Kompetenzen jedes Einzelnen: Das A-Team.

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Aufgrund der ganzen Diskussionen über die Wertigkeit von cross-funktionalen Teams haben wir  uns ebenfalls entschlossen den aktuellen Herausforderungen mit einem (mehreren) cross-funktionalen Teams entgegenzutreten. 

Ein Produktmanager sitzt nun den ganzen Tag im selben Großraumbüro mit den Entwicklern, einem QS-Mitarbeiter und vielen anderen mehr. Fragen, die sonst den kompletten Arbeitsfluss blockieren, können nun direkt geklärt werden. Blindleistung durch Tool-Overhead und immer wieder neues Eindenken in ein Thema, weil der notwendige Sparringspartner mit den erforderlichen Skills erst morgen wieder oder gar erst nächste Woche verfügbar ist, entfällt.

Die Produktivität steigt. Nützliche Nebeneffekte wie der cross-funktionale Wissensaustausch und der bereichsübergreifende Teamgedanke stellen sich nun automatisch ein. Neben den cross-funktionalen Kompetenzen in einem Raum gehört auch die Übertragung von mehr Verantwortung, die Selbstorganisation solcher Teams und das Vertrauen auf die Kompetenzen jedes Einzelnen zu einer effizienten und erfolgreichen Arbeitsweise.

Also: Sind die cross-funktionale Teams nur eine von vielen Modeerscheinungen?

Nein: Die Komplexität im Markt und die Herausforderungen steigen und gleichzeitig das Anforderungsprofil an jeden einzelnen Mitarbeiter. Cross-funktionale Teams mit der geeigneten Mischung aus Spezialisten sind die logische und effiziente Konsequenz!
Und ja, es funktioniert.

 

Holger Robioneck

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