Menü

ComCR erleichtert den Austausch von Kraftwerkseinsatzplanungsdaten

Gemäß dem Energieinformationsgesetz der Bundesnetzagentur (BNetzA) haben Kraftwerksbetreiber vom 1. Oktober 2014 an eine neue Informationspflicht gegenüber den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB). EEG-Anlagen ausgenommen gilt die Regelung für alle Stromerzeuger, die mit einer Netto-Nennleistung von ≥ 10 MW an die Spannungsebenen 110 kV und höher angeschlossen sind. Das neue Gesetz verlangt, dass die Übermittlung und der Austausch von Kraftwerkseinsatzplanungsdaten (KWEP) zwischen dem Erzeugungseinheitsverantwortlichen (EIV) und dem zuständigen ÜNB nach einem festgelegten bidirektionalen Verfahren erfolgt.

Neue und erweiterte Anforderungen an die IT-Prozesse

Grundsätzlich werden damit neue und erweiterte Anforderungen an die IT-Prozesse der Kraftwerkbetreiber gestellt. Der vorgeschriebene Austauschprozess umfasst die Zeitreihen für Netzeinspeiseleistung, Redispatch-Vermögen, Regelleistungsvorhaltung, Leistungsbesicherung und obere bzw. untere Leistungsgrenzen. Der EIV ist verpflichtet, diese Zeitreihen für jede Erzeugungseinheit separat zu übermitteln. Die Planungsdaten für den Erfüllungstag D sind in Form von Viertelstundenzeitreihen bis spätestens 14:30 Uhr am Vortag (D-1) an den ÜNB zu senden. Auf jede Übermittlung antwortet der ÜNB mit einer unverzüglichen Rückmeldung, die Auskunft über die inhaltliche und formale Prüfung beim ÜNB gibt. Alle Rückmeldungen des ÜNB müssen vom EIV geprüft und verarbeitet werden. Spätestens ab dem 1. April 2015 werden darüber hinaus in gleicher Weise geplante und ungeplante Nichtverfügbarkeiten als Zeitreihen im Regelbetrieb zu kommunizieren sein.

Mit ComCR aus der Pflicht eine Kür machen

"Noch eine lästige Pflicht", mag mancher denken. Doch mühsam muss ihre Erfüllung für Kraftwerksbetreiber keineswegs sein. Mit ComCR (Communication Client for Resource objects) von SOPTIM lassen sich die Abläufe entscheidend vereinfachen. Die Anwendung verwaltet, konvertiert und versioniert importierte KWEP und versendet die Dateien an den ÜNB. Über die Importquelle können die Rückmeldungen der Verteilnetzbetreiber eingelesen werden. Die Rückmeldungen der ÜNB werden der zugehörigen Fahrplandatei in der korrekten Version zugeordnet. Der aktuelle Status wird jeweils angezeigt und übersichtlich dargestellt. Der Anwender hat somit immer eine aktuelle Sicht: einerseits auf den Zustand seiner KWEP-Daten im lokalen System, andererseits auf den Datenbestand, der beim ÜNB vorliegt. Darüber hinaus weist ComCR den Anwender auf Fehler in den KWEP-Daten hin, sofern diese syntaktischer Natur sind oder offensichtlich Marktregeln verletzten.

Zu den Kernfunktionen von ComCR gehören der Import und die Konvertierung von Excel-basierten KWEP-Dateien. Hierfür steht ein Excel-Template bereit, das ähnlich wie das KISS-Format für die Fahrplannominierung aufgebaut ist. Diese „KISS-KWEP-Dateien“ enthalten die Hauptinformationen, die ComCR benötigt, um eine gültige, marktregelkonforme Kraftwerkseinsatzplanungsdatei zu erzeugen.

Transparente und sichere KWEP-Prozesse

Zu den Vorteilen, die ComCR beim Management von Kraftwerkseinsatzplanungsdaten bietet, gehören Transparenz, Kontrolle und Sicherheit in der gesamten Prozesskette. Standardisierte Abläufe und eine Vorabvalidierung beugen prozess- und eingabebedingten Fehlern vor. Als Stand-alone-Lösung lässt sich ComCR von SOPTIM ohne großen Aufwand schnell installieren. Die SOPTIM Experten beraten und unterstützen Sie gerne.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ihr Kontakt Christoph Speckamp Was kann ich für Sie tun?
+49 241 918 790

Direkt anrufen

Verwendung von Cookies

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung der SOPTIM-Seiten erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung
OK, verstanden