Die Energieversorger und der demografische Wandel

SOPTIM Newsletter Soziale Netzwerke Glosse

Erinnern Sie sich? Im letzten SOPTIM-Newsletter hatte ich spekuliert, dass der demografische Wandel in Deutschland vor allem damit zusammenhängt, dass die Stromversorgung in Deutschland so zuverlässig ist. Es gibt einfach zu wenig Blackouts, die Menschen animieren könnten, sich auf die ursprünglichen und wirklich wichtigen Dinge des Daseins zu konzentrieren. Insofern besteht Hoffnung, dass unsere Population von der weiteren Ausbreitung der erneuerbaren Energien und der dadurch zunehmenden Gefahr von Netzabstürzen profitiert.

Vielleicht ist das aber auch Quatsch, und wir vermehren uns nur deshalb nicht mehr ordentlich, weil wir ständig am Chatten und Twittern sind. Wir sitzen doch nur noch vor dem Rechner oder daddeln mit Smartphone und Tablet! Und was da alles an Quatsch und Bösartigkeiten durchs Netz gejagt und in unzähligen Online-Foren verewigt wird. Sind soziale Medien Fluch oder Segen? Man könnte sich beispielsweise vorstellen, dass eine große Anzahl von Chaoten sich im Netz zusammenrottet und in einer konzertierten Aktion auf einen Schlag unvermittelt Hunderttausende von Elektrogeräten einschaltet, was das Netz in die Knie zwänge. Unwahrscheinlich, aber denkbar. Das wäre zwar eine perfide Aktion, die aber im Lichte der Blackout-Geburtenanstiegs-Theorie ganz anders zu bewerten wäre. Andererseits habe ich neulich auf einer Konferenz zum Thema Big Data und Business Intelligence gehört, dass Energieversorger sich aktiv in Social Media einbringen sollten. Warum? Weil es kein schnelleres Medium gibt als Chat-Foren und man dort früher als durch irgendeine andere Quelle erfährt, dass ein Stromausfall eingetreten ist. Das ist natürlich klasse, wenn soziale Medien dazu beitragen, einen Stromausfall schnellstmöglich zu beheben. Aber was wäre damit für die Lösung unseres demografischen Problems getan? Nichts! Das Licht bliebe einfach nicht lange genug aus.

Man kann es drehen und wenden wie man will: Die Energieversorger werden wohl keinen Beitrag leisten, den demografischen Wandel aufzuhalten …

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