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Kurz-Infos aus der Produktwelt III/2012

SOPTIM Produktwelt BKM
SOPTIM Produktwelt VIM

SOPTIM VIM und SOPTIM BKM
Version 6.2
Das Highlight der Version ist die Integration einer „Expertenprognose" über das Prognosemodul mP Energy unseres Partners metalogic. Sämtliche Prognosemethoden, die über mP Energy bereitgestellt werden - z. B.  künstliche neuronale Netze, Nearest Neighbour oder multivariate Regression - können dadurch für die Prognose von Zählpunkten in SOPTIM VIM verwendet werden.

Entscheidend bei der Umsetzung war für uns die einfache Bedienung aus SOPTIM VIM heraus: Der Anwender kann sämtliche Daten einer Lieferstelle und das gewünschte Prognoseverfahren über SOPTIM VIM erfassen, ohne einen Systemwechsel durchführen zu müssen. Die Daten werden danach vollautomatisch zu mP Energy übertragen. Für eine Prognose in SOPTIM VIM wird für die parametrierten Zählpunkte ein Prognoseauftrag an mP Energy übergeben und die dort prognostizierten Daten werden ebenso vollautomatisch an SOPTIM VIM zurückgeliefert. Die „Expertenprognose" wird dadurch für Sie ohne Mehraufwand im täglichen Prozess sofort nutzbar.

Der Vorteil dabei liegt in einem flexibleren und leistungsfähigeren Prognosemanagements. Prognosefehler bei schwer prognostizierbaren Verbrauchern werden verringert. So minimiert SOPTIM VIM die Kosten für Prognoseabweichungen - und wirkt damit direkt positiv auf das operative Ergebnis!

Des Weiteren wurden folgende Funktionserweiterungen und Abrundungen umgesetzt:

  • zeitgesteuerter Zeitreihenversand: Der Export von Zeitreihen kann nun auf bestimmte zu exportierende Zeitreihen eingeschränkt werden. Hierdurch kann die Bereitstellung von Zeitreihen SOPTIM VIM/BKM besser an den internen Prozess angepasst werden.
  • vereinfachtes TLP-Verfahren: In Liefersituationen kann nun das vereinfachte TLP-Verfahren als Lastprofilverfahren für Lieferstellen verwendet werden.
  • Erweiterung des Zeitreihenexports/Reportings für MaBiS Zeitreihen: Durch Erweiterungen der Zeitreihengruppen/Datenherkünfte für das flexible Reporting in SOPTIM VIM/BKM wird eine bessere Filterung auf die jeweils nach MaBiS abrechnungsrelevante Version einer Zeitreihe ermöglicht.
  • Überwachung der Profilzeitreihen: Es ist nun möglich, gezielt den Füllstand der vom Netzbetreiber zu liefernden Profilzeitreihen über die Füllstandsanzeige zu überwachen.
  • Bereitstellung des Excel-2010-Formats für sämtliche Funktionsbereiche von SOPTIM VIM/BKM: Nachdem bisher das Excel-2010-Format nur für Reports verwendet werden konnte, werden nun sämtliche Funktionsbereiche in SOPTIM VIM/BKM die Möglichkeit bieten, das Excel-2010-Format zu verwenden.
  • Zudem wurden diverse kleinere Funktionsabrundungen der bestehenden Funktionalität durchgeführt.

Die Version 6.2 des SOPTIM VIM/BKM wird Anfang November zur Verfügung stehen.

SOPTIM Produktwelt PMS

SOPTIM PMS
Mit der Veröffentlichung des Releases 7.1 des SOPTIM PMS im September 2012 wird der Einsatz und die technische Integration des SOPTIM PMS in heterogenen Systemlandschaften entscheidend flexibler. Die notwendige Prozesssicherheit durch konsistente Datenübergaben wird in Form einer standardisierten Schnittstelle sichergestellt.

Mit dem Beschaffungsportal wird eine direkte Interaktion zwischen SOPTIM PMS und externen Zugriffen über eine Weboberfläche ermöglicht. Beispielsweise kann über das Portal Kommunikation und Datenaustausch im fachlichen Prozess stattfinden oder auch nur Einsicht genommen werden.

Um den Prozessablauf der Nominierung von langfristigen Verträgen optimal zu unterstützen, steht nun die Funktionalität der Handelsnominierungen zur Verfügung.

Beschaffungsportal für SOPTIM PMS
In weiten Bereichen der Wirtschaft hat sich das Web als Medium und Verbindung zu externen Unternehmen und Endkunden durchgesetzt. Die ständige Verfügbarkeit von Informationen über eine Website und die Möglichkeit, Kommunikation über elektronische Medien durchzuführen, bietet dabei für alle Beteiligten große Vorteile.

Bislang wurden Entlastungspotenziale im vertriebsorientierten Beschaffungsprozess nicht umfänglich ausgeschöpft. Nun kann auch ein Beschaffungsportal per integrierter Schnittstelle an SOPTIM PMS angeschlossen und direkt in den bestehenden Prozess eingefügt werden. Einerseits werden der Vertrieb und die Beschaffung dadurch entlastet, andererseits dem Kunden zusätzliche Transparenz und Service geboten.

Nach Vertragsabschluss im SOPTIM PMS hat der Kunde im Portal sein gesamtes Portfolio wie auch seine Verträge bzw. Geschäfte direkt im Blick. Ausgehend von diesen Informationen kann er seinen Beschaffungsprozess durchführen und beispielsweise vereinbarte Tranchenbeschaffungen transparent abwickeln. Dem Kunden können Preise bei Anfrage einer Tranche individuell über das Portal angeboten werden. In diesem Zusammenhang wird auch die Haltedauer berücksichtigt.

Neben der Möglichkeit, Lastgänge direkt zu importieren, können auch Geschäfte, die nicht im Kundenportfolio des Kunden in SOPTIM PMS verwaltet werden, in das Portalportfolio integriert werden. Der Prozess ist durchgängig mit individuellen Limits oder Erinnerungen ausgestaltbar und wird - wenn gewünscht - per E-Mail-Versand dokumentiert. Alle beschaffungsrelevanten Bestellvorgänge des Beschaffungsportals, wie die Tranchenbestellungen, werden per Schnittstelle direkt in SOPTIM PMS zur weiteren Verarbeitung dem Handels- und Portfoliomanagement zur Verfügung gestellt.

Handelsnominierungen
Im Gasmarkt ist es üblich, dass die Nutzung von Verträgen zwischen zwei Geschäftspartnern nominiert wird. Das heißt, es wird ein Vertrag abgeschlossen, in dem der Rahmen der Lieferung (Preisvereinbarungen, Mengenrestriktionen, Lieferort etc.) festgelegt wird. Die Bewirtschaftung des Vertrages während der Lieferung erfolgt durch Nominierung der entsprechenden Mengen. Die Nominierung ist durch die vereinbarten Vertragsbedingungen in Menge bzw. Leistung und im Zeitpunkt der Nominierung entsprechend der Vertragsvereinbarung beschränkt. Da diese Vertragsbedingungen nicht, wie beispielsweise im Kapazitätshandel, über eine einheitliche Plattform abgewickelt,  sondern bilateral vereinbart werden, sind sie frei in der Ausgestaltung. Um den Prozessablauf optimal zu unterstützen, wird der  Funktionsumfang des SOPTIM PMS um Folgendes erweitert:

  • zentrale Verwaltung der Vertragsrestriktionen
  • Vertragsgrenzen (Mengen und Leistung)
  • Prozesszeiten (Nominierungsvorlauf)
  • Nominierungsprozess
  • Empfang bzw. Import eingehender und Export bzw. Versand ausgehender Nominierungen
  • Prüfung der Vertragsrestriktionen und Verarbeitung der Ergebnisse
  • Statusverwaltung und Visualisierung des Nominierungsprozesses

Universelle XML-Schnittstelle
Das SOPTIM PMS wird immer häufiger in heterogenen Systemlandschaften, das bedeutet im Kontext unterschiedlicher operativer Systeme, eingesetzt. Die notwendige Prozesssicherheit durch konsistente Datenübergaben wird in Form standardisierter Schnittstellen sichergestellt.
Hierzu wird eine XML-Schnittstelle als optionales Modul veröffentlicht, das folgenden Leistungsumfang umfasst:

  • eine Schnittstellenanbindung je Mandant
  • Berechtigungen über Standardbenutzer und Rechteverwaltung von SOPTIM PMS
  • Austausch der Fachobjekte
  • Geschäft (inklusive Zeitreihen, lesen/schreiben/updaten)
  • Geschäftspartner (lesen/schreiben/updaten)
  • Datenaustausch XML-Dateien (Datenablage/File-Server)
  • Einzelabfragen von Daten (Requests)
  • Datenabonnements (Subscriptions)
  • Verwendung des SOPTIM PMS oder externen Objektschlüssels

Vereinheitlichung der Verbrauchs- und Einspeisedarstellung im Portfoliomanagementprozess
Die Energie- und Kostendarstellung im Portfoliomanagementprozess wird vereinheitlicht. Hierzu werden die Objekte Vertriebsorganisation und Eigenerzeugungsanlage nicht mehr zur Darstellung der Portfoliozu- und -abflüsse verwendet.
Verbräuche und Prognosen werden ausschließlich durch die  Verwendung von Absatzgeschäften ermöglicht. Einspeisungen und Kraftwerke werden durch Kraftwerksgeschäfte abgebildet. Hierzu kann einem Produkt eine explizite Portfolioverwendung zugewiesen werden. Produkte können somit in Absatzgeschäften „Verbrauch" oder in Kraftwerksgeschäften „Erzeugung" definieren.
Die Verwendung von Kraftwerksgeschäften als „Erzeugung" oder von  Absatzgeschäften als „Verbrauch" bewirkt, dass die Leistung in die entsprechenden Zeitreihen der Bilanzkreise aggregiert wird. Zusätzlich wird durch die Ausprägung „Verbrauch" die Darstellung des Portfolioeditors verändert. Solche Geschäfte werden nicht mehr als Verkäufe, sondern als Prognosezeitreihe und grafisch als "schwarze Linie" angezeigt.

Portfoliokennzahlen erhalten weitere Ebene
Die Portfoliokennzahlen wurden dahingehend erweitert, dass zusätzlich zur Unterscheidung von prognostizierten (Plan-) und finalen (Ist-)Werten auch die jeweils portfoliowirksamen Werte ausgewiesen werden. Zudem ist innerhalb der Portfoliokennzahlen die separate Ausweisung von offenen Positionen nach Short und Long für Mengen und Werte möglich.

Daily Price Forward Curve im Kontext der Preisveröffentlichung
Die Veröffentlichung der Gasspotpreise der EEX erfolgt erst am Morgen des Folgetages. Die Terminpreise stehen bereits abends zur Verfügung. Um eine untertägige Marktbewertung vornehmen zu können, wird die Berechnung der Daily Price Forward Curve (Commodity Gas) wahlweise auch bei ausstehendem Spotpreis durchgeführt. Monatsterminpreise für Gasprodukte werden im Liefermonat gegebenenfalls nicht mehr veröffentlicht. Die Berechnung der Daily Price Forward Curve kann auch unter dieser Bedingung durchgeführt werden, sofern auch der Balance of the month durch SOPTIM PMS berechnet wird.

Fahrplan- und Nominierungsmanagement
Die Erweiterung des Fahrplanmanagements in der Schweiz bedingt die Ablösung der Bilanzgruppen durch weitere BusinessTypes. Neben dem Standard-Business-Type (Unterscheidung nach intern/extern) wird Regelenergie im Fahrplan mit gesonderten Business-Types (für Sekundär- und Tertiärenergie) gemeldet. Gleichermaßen wird die Funktionalität des Fahrplanmanagements dahingehend erweitert, dass auch im Strom Fahrpläne im Status „angepasst bestätigt" verarbeitet werden. Nominierungen im Gas über das SOPTIM EDI können im Format NOMINT 4.3 erfolgen.

SOPTIM PMS Dienst und flexibles Reporting
Die Taktung der Zykluszeit für den SOPTIM PMS Dienst wird nun separat im Installationsdialog angegeben. Damit können für einzelne Dienste unterschiedliche Zykluszeiten eingestellt werden. Im flexiblen Reporting ist es möglich, die Daten im Report Parameter zu filtern. Für wesentliche Datenherkünfte wurde die Performance bei der Verwendung von Schlüssel-Selektionskriterien als SQL-Filter optimiert.

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