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Partnerschaft zwischen TWL und SOPTIM stiftet beiderseitigen Nutzen

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Zur Nachahmung empfohlen! Die Entwicklungspartnerschaft zwischen der Technische Werke Ludwigshafen AG (TWL) und der SOPTIM AG verschafft beiden Unternehmen Vorteile. Im Kern der Vereinbarung geht es darum, Zukunftsthemen gezielt zu adressieren. Energiewirtschaftliche Anforderungen sollen frühzeitig erkannt und innovative Lösungen rechtzeitig entwickelt werden. Dadurch untermauert die TWL AG ihre Position eines Innovationsführers im Energiemarkt und nutzt als „Early Mover“ gezielt Wettbewerbsvorteile, indem sie frühzeitig neue Software einsetzt. SOPTIM andererseits hat das Ohr noch näher am Markt und kann somit das Lösungsportfolio schneller und zielstrebiger ausbauen und fortentwickeln.

„TWL 2020“ ist der Name des Restrukturierungsprogramms, das die TWL AG seit 2012 durchläuft, um ihre Position im sich wandelnden Energiemarkt zu sichern und auszubauen. Auf diesem Weg ist TWL schon ein gutes Stück vorangekommen. Ein Leuchtturmprojekt ist die im Sommer 2015 in Betrieb genommene Power-to-Heat-Anlage. Sie wandelt Strom in Wärme um und sorgt so dafür, dass ein zeitlich begrenztes Überangebot an Strom sinnvoll genutzt werden kann. Das erhitzte Wasser wird entweder direkt ins Fernwärmenetz eingespeist oder die produzierte Wärme im angeschlossenen Wärmespeicher zwischengespeichert. TWL reduziert dadurch nicht nur den Einsatz fossiler Brennstoffe zur Fernwärmeerzeugung, sondern kann bis zu 10 MW negativer Sekundärregelleistung bereitstellen und vermarkten.

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Teil der TWL-Strategie ist darüber hinaus eine ausgeprägte Wachstumsorientierung. Mehr als zehn Unternehmen wurden in den letzten zwei Jahren mehrheitlich übernommen oder neu gegründet. Dr.-Ing. Hans Heinrich Kleuker, kaufmännischer Vorstand der TWL, will diesen Kurs konsequent fortsetzen: „Wir wollen organisch und anorganisch weiterwachsen.“ Schlüssig fanden das Ludwigshafener Konzept auch die Juroren des Wettbewerbs „TOP 100“. 2015 wurde TWL als eines der 100 innovativsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands ausgezeichnet.

Alle Vertriebseinheiten im TWL-Konzern werden auf SOPTIM Energy umgestellt
Auch in Energievertrieb und -beschaffung wird schon bald ein frischer Wind wehen – und spätestens hier kommt SOPTIM ins Spiel. Aktuell agieren unter dem TWL-Dach drei Vertriebsunternehmen: Neben dem Mutterhaus TWL AG, dem kommunalen Querverbundversorger für Ludwigshafen und die Region, handelt es sich um die Tochterunternehmen Ensys GmbH und TWL Energie Deutschland GmbH (TED). Während Ensys bundesweit Bündel- und B2B-Kunden adressiert, bietet TED unter der Marke LUDVIKK online Endkundenvertrieb. Ensys und TED arbeiten bislang mit eigenen EDM-Lösungen, was die Zusammenarbeit mit der zentralen Portpoliomanagementlösung der SOPTIM Energy Suite erschwert. Beide Tochterunternehmen sollen nun auf SOPTIM Energy umgestellt werden, dessen Einführung bei der TWL AG kurz vor dem Abschluss steht. Sollten weitere Vertriebstöchter erworben werden, werden auch diese auf SOPTIM Energy umgestellt. Die Migrationsprojekte für Ensys und TED wurden Anfang Januar 2016 gestartet.

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Geschäftsprozesse stark vereinfachen und hochgradig automatisieren
Durch die Nutzung einer integrierten Vertriebs- und Beschaffungslösung über alle TWL-Unternehmen hinweg sollen die Geschäftsprozesse stark vereinfacht und hochgradig automatisiert werden. Andererseits können durch verbesserte Prognosen und zentrale Bewirtschaftung der Portfolios der Regelenergiebedarf minimiert und Skalierungseffekte in der Beschaffung optimiert werden. „Wenn wir die Absatzportfolios in einem gemeinsamen Vertriebssystem bündeln und mit dem integrierten Portfoliomanagementsystem koppeln, bekommen wir eine enge Datenverbindung zwischen Vertrieb und Beschaffung“, skizziert Kleuker die Vorteile. „Durch die systemische Verbindung der beiden Märkte können wir viel besser und schneller auf kurzfristige Energiebedarfsschwankungen und zunehmend volatile Preise reagieren.“

Parallel zum SOPTIM Energy-Projekt denken TWL und SOPTIM bereits konkret über IT-Lösungen für künftige Marktanforderungen nach. Kleuker: „Es gibt ständig Veränderungen im Markt, die uns veranlassen, bestehende Systeme anzupassen und weiterzuentwickeln, damit wir die Prozesse optimal abbilden und die Daten in der erforderlichen Tiefe auswerten können. Auch die regulatorischen Anforderungen der Bundesnetzagentur steigen kontinuierlich. Mit einem Systemlieferanten, an den wir uns binden, sehen wir bessere Chancen, unsere Ideen schneller umzusetzen. SOPTIM ist für uns der ideale Partner, weil er als Mittelständler sowohl in erforderlichem Maße Entwicklungsgeschwindigkeit und -Know-how mitbringt als auch unternehmerische Stabilität, die wir an der Stelle brauchen.“

Gemeinsam Prototypen entwickeln und zur Serienreife bringen
SOPTIM-Vorstand Andreas Duve misst der Kooperation mit TWL große Bedeutung bei. „In einem sich dramatisch verändernden Geschäftsumfeld mit einem Partner zusammenzuarbeiten, der sich den Herausforderungen proaktiv stellt und an der Spitze der Entwicklung marschiert, ist für uns sehr wertvoll. TWL greift den Megatrend der Prozessdigitalisierung in vorbildlicher Weise auf und nutzt damit verbundene Chancen. Schon heute – und zukünftig verstärkt – kommen auf die Energiebranche Aufgaben und Prozesse zu, die sich in vorhandenen IT-Standardprodukten nicht adäquat abbilden lassen. Auf Basis und im Rahmen der Weiterentwicklung der SOPTIM Energy Suite wollen wir für spezielle Anforderungen gemeinsam Prototypen entwickeln und zur Serienreife bringen.“

Die Ende 2015 formell geschlossene Entwicklungspartnerschaft wird bereits auf allen Handlungsebenen dynamisch gelebt. Alle potenziellen Aufgaben werden in einem gemeinsamen Themenspeicher gesammelt und strukturiert. Diese Themen werden dann von TWL priorisiert und in kurzfristigen Sprints gemeinsamer Teams bearbeitet. Die Teams bestehen jeweils aus den benötigten Spezialisten beider Häuser. Die Kooperation bietet TWL den Vorteil, früher als die Konkurrenz neue Software-Lösungen bzw. -Funktionen nutzen zu können, mit denen sich wiederum Prozesse, Produkte und Services optimieren lassen. Ein weiterer Nutzen für die TWL-Unternehmen ist, dass sie direkten Zugriff auf den SOPTIM-Kompetenz-Pool haben. Das heißt, alle fachlichen Ansprechpartner stehen im direkten Kontakt zueinander und können sich bei Bedarf kurzfristig und direkt austauschen.

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