Es ist Wetter, also bin ich

Es gibt kaum ein Gesprächsthema, das dermaßen unterschätzt wird wie das Wetter. Viele rümpfen die Nase und denken vermutlich: Was Schlaueres fällt dem Idioten wohl nicht ein. Doch Hochmut ist völlig fehl am Platz. Seit unser Planet vor 4,55 Milliarden Jahren entstanden ist, gibt es hienieden Wetter, ohne Unterbrechung! Wetter ist immer und überall. Das ewige Über-das-Wetter-reden hat also geradezu etwas Philosophisches. Das Wetter berührt das Herz der Dinge. Kaum etwas beeinflusst unser Leben so sehr wie das Wetter.

Zunächst zum Verständnis: Unter Wetter verstehen wir die launenhafte Abfolge von Sonnenschein, Bewölkung, Niederschlag, Wind, Hitze und Kälte. Laut Wikipedia ist Wetter im strengen physikalischen Sinn ein bestimmter Zustand an einem bestimmten Ort auf der Erdoberfläche, den die Parameter Gasdruck, Gasdichte und Gasgemisch vollständig determinieren. Das ist für die Beweisführung meiner These zwar belanglos, sei aber all jenen in Erinnerung gerufen, die Wetter als Banalität abtun, denn Wetter ist etwas Hochkomplexes. Und es lenkt unser Tun in vielfältiger Weise. Nicht immer direkt, wenn wir beispielsweise einen dickeren Pullover anziehen, eine Sonnenbrille aufsetzen oder den Regenschirm aufspannen. Oft geschieht dies mittelbar. Man muss nur etwas nachdenken, dann erschließen sich erstaunliche Zusammenhänge.

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Man schaue sich beispielsweise meinen Berufsweg an. Das Wetter hat maßgeblich beeinflusst, dass ich heute das tue, was ich meinen Job nennen darf. Mein ursprüngliches Ziel, Lehrer zu werden, musste ich aufgeben, weil das gute Wetter mich vor dem Prüfungssemester an den Baggersee gezogen hatte statt an den Schreibtisch. Ersatzweise wurde ich Sportreporter, begrub meine neue Karriere aber, weil es mir im Winter auf dem Fußballplatz immer zu kalt war. Dass ich dann eine Stelle in einer süddeutschen Metropole annahm, hatte auch mit der Hoffnung zu tun, dort überwiegend blau-weißen Himmel anzutreffen. Weil aber so viele Menschen ebenso wie ich das gute Wetter suchten und all diese auch noch die dazu passende Wohnung, wurde mir das Leben im Süden irgendwann zu teuer und ich kehrte zurück ins letztlich auch sehr schöne NRW. Am Tag meines Vorstellungsgespräches bei SOPTIM schien übrigens die Sonne, was sich als gutes Omen erweisen sollte. Klar, oder? Diese Denkweise lässt sich übrigens auf fast alle kleinen und großen Ereignisse unseres Lebens übertragen. Probieren Sie es mal!

Vermutlich ist auch kaum jemandem klar, wie abhängig SOPTIM vom Wetter ist. Warum? Na ja, ohne Wetter brauchten die Energieversorger keine komplexen Verbrauchsprognosen und demzufolge keine ausgefeilte Software dafür! Ohne Wetter benötigten die EVU auch keine Software für Erzeugungsprognosen, Bilanzierung und Management von Windkraft- und Fotovoltaikanlagen. Ohne Wetter wäre eine ganze Reihe von Softwareprodukten, die SOPTIM zum erfolgreichen IT-Dienstleister gemacht haben, gar nicht denkbar. Da rufe ich doch ein lautes „Hoch!“ auf das Wetter, welche Kapriolen es auch immer schlagen mag. Schließlich trägt es entscheidend dazu bei, dass SOPTIM mir meine Brötchen bezahlt. Ganz abgesehen davon, dass ohne den Mix aus Sonnenschein und Regenguss kein Getreide gedeihen würde, aus dem das Backwerk entsteht.

„Cogito ergo sum“, erkannte vor 380 Jahren der französische Philosoph René Descartes. „Ich denke, also bin ich“. Wenn er sich da mal nicht geirrt hat. Richtiger müsste es doch heißen: „Es ist Wetter, also bin ich.“ Oder wie der Lateiner sagen würde: „Caelum est, ergo sum.“

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