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Mund auf – Stäbchen rein: Spender sein!

SOPTIM Newslettr Teaser DKMS

Im Leben läuft nicht immer alles nach Plan. Viele Menschen erhalten jedes Jahr die Diagnose Blutkrebs und plötzlich verändert sich alles. Auch im vergangenen Jahr wurde sicherlich der ein oder andere im privaten oder beruflichen Umfeld mit einer solchen, scheinbar ausweglosen Situation konfrontiert. Vielleicht war es der eigene Partner, der erkrankt ist, ein Freund, ein Kollege, ein Angehöriger oder sogar man selbst. Vielfach steht man dieser Diagnose hilflos gegenüber. Doch im Jahr 2014 konnten wir durch den Einsatz eines Kollegen erfahren, wie einfach es sein kann, ein Leben zu retten und gegen Blutkrebs zu kämpfen.

Die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei),  hat sich zum Ziel gesetzt, Blutkrebs zu besiegen. Und das Beste daran: Jeder kann mithelfen. Nach der Registrierung bei der DKMS, die ganz einfach online gemacht werden kann, stehen die eigenen Gewebemerkmale für die Suche von Blutkrebspatienten auf der ganzen Welt zur Verfügung. Sollte man der passende Spender für einen Patienten sein, wird man von der  DKMS kontaktiert. Unser Kollege Rainer hat diese Situation bereits erlebt und konnte 2014 einem Menschen das Leben retten!  Hier berichten wir davon:

Es fing alles mit einem Brief an, den Rainer in seinem Briefkasten fand. Darin stand, dass seine Gewebemerkmale zu einem großen Teil mit denen eines Patienten übereinstimmen. Er rief dann bei der DKMS an, besprach mögliche Termine und wartete. Ein paar Tage später kam ein größeres Paket mit einem Blutabnahme-Set zurück, mit dem er zu seinem Hausarzt ging. Rainer ließ sich Blut abnehmen und der Hausarzt übernahm den Rest. Nach einiger Zeit kam dann ein Anruf, dass die Gewebemerkmale übereinstimmen.

Er wurde regelmäßig angerufen, bekam Informationen und das Allerwichtigste – die Mitarbeiter von der DKMS kümmerten sich um alles. Die einzige Aufgabe von Rainer war es im Grunde genommen, Briefe zu öffnen, auszufüllen und unfrei wieder wegzuschicken, Telefonate zu führen oder kurz zum Arzt zu fahren. Für die Tage der Voruntersuchung und Stammzellenspende bekam Rainer natürlich Sonderurlaub.

Bei der Voruntersuchung  angekommen wurde er sofort freundlich begrüßt und in den Wartebereich begleitet– dort gab es einen Kaffeeautomaten, Getränke, Frühstück, Süßigkeiten und alles, was man für einen gut funktionierende Kreislauf benötigt. Er musste wieder einen Fragebogen ausfüllen und wurde gründlich untersucht. So rettet man nicht nur evtl. einem Menschen das Leben, sondern man wird von oben bis unten auch komplett durchgecheckt.

SOPTIM Newsletter Mund auf gegen Blutkrebs

Bereits einige Tage vor der Spende musste er sich, zunächst unter Anleitung, ein Medikament spritzen, damit die Anzahl der Stammzellen im Blut anstieg. Die Spritze anzusetzen kostete ihn nur einmal Überwindung, Schmerzen verursachte sie nach seiner Aussage nicht. Nur die Nebenwirkungen waren spürbar. Rainer hatte leichte bis normale Beckenschmerzen, leichte Kopfschmerzen und fühlte sich teilweise schlapp. Er konnte an diesen Tagen dennoch arbeiten. Wäre er nicht in der Lage gewesen zu arbeiten, so hätte er auch dafür selbstverständlich Sonderurlaub bekommen.

Für die Spende ist er einen Tag vorher angereist und bekam von der DKMS ein Hotelzimmer gestellt (auch für 2 Nächte, weil nicht feststand, ob er am nächsten Tag nochmals würde zur Spende müssen). Reisekosten und Spesen werden auch von der DKMS übernommen. Kosten für ihn persönlich entstanden so nicht.

Bei der Spende selbst wurde er genauso begrüßt wie bei der Voruntersuchung, freundlich und mit jeder Menge Getränke und Essen. Da er mehrere Stunden auf einem Liegestuhl sitzen musste, wurde Rainer vorher dazu geraten, in bequemer Kleidung zur Spende zu kommen.

Die Spende verlief in Kurzform so: Ankommen, frühstücken, es sich auf einem Hightech-Stuhl bequem machen, DVD wählen, die man gucken möchte, Nadeln für die Blutabnahme setzen lassen, DVD gucken: fertig!

Ein paar Wochen später hat Rainer per Anruf erfahren, dass die Stammzellenspende erfolgreich verlaufen ist und der Spender die Klinik verlassen konnte. Ansonsten hat er nur erfahren, dass es sich um einen älteren Mann handelt, der in Deutschland lebt. Mehr Informationen darf die DKMS aus Datenschutzgründen leider nicht weitergeben. Für Rainer steht seitdem fest: Er hat einem Menschen das Leben gerettet und  musste dafür nichts machen, als zu den Terminen zu gehen.

Wir finden es großartig, dass Rainer ein Menschenleben retten konnte! Wir als SOPTIM möchten auch einen Beitrag zur Bekämpfung von Blutkrebs leisten und haben in diesem Jahr 1.000 € an die DKMS gespendet. Die Registrierungskosten pro Spender belaufen sich auf 50 €, somit können 20 weitere Spender in der Datei aufgenommen werden!

Für diejenigen, die sich genauer informieren möchten, haben wir hier die DKMS Info-Seite verlinkt. Mund auf – Stäbchen rein: Spender sein!

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