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Die Kölsche Doktrin und das Aachener Gegenmanifest

Nichts gegen die Kölner. Sie sind die Erfinder einer der tröstlichsten Lebensweisheiten überhaupt: „Et hät noch immer jot jejange.“ Frei interpretiert: Don’t worry, be happy. Tatsächlich lebt es sich um vieles leichter und gesünder, wenn man fünf auch mal gerade sein lässt, wenn man nicht immer ganz genau hinschaut, wenn man den Dingen ihren Lauf lässt, wenn man einfach seinem Schicksal vertraut.

Auch der Aachener – wie der Kölner der Karnevalstradition verbunden – ist kein Kind von Traurigkeit. Neben seiner RWTH und deren Studenten liebt er die Straßencafés, die schattigen Parks, die Kultur, die Thermalquelle, die Reiterei und Alemannia, wenn sie denn vernünftig spielt. Diese herrliche Stadt erzeugt jedenfalls kein Mikroklima für Pessimisten und Erbsenzähler. Insofern ist verwunderlich, was die SOPTIM AG nun getan hat, ein Unternehmen, wie es aachenerischer nicht sein könnte. Sie hat einen Werbeslogan rausgehauen, der wie ein Gegenmanifest zur Kölschen Doktrin klingt: „Erfolg ist keine Glückssache!“ Peng! Was sagt man dazu?

Bekannt ist: Bei SOPTIM arbeiten schlaue Köpfe, die werden sich etwas dabei gedacht haben. Die meinen das zweifellos ernst. Und tatsächlich, wenn man den Satz in den richtigen Kontext rückt, verliert er seine konterrevolutionäre Bedeutung. Er ist natürlich als Weckruf für Energieversorger gemeint, die in der Vergangenheit zu sehr dem Kölschen Gesetz vertraut haben. Viele Unternehmen sind heute knapp bei Kasse, weil sie nicht genau genug hingeschaut und nachgerechnet haben bei Absatzprognose, Angebotskalkulation und Deckungsbeitragsrechnung. Tja und jetzt kommt die SOPTIM AG mit ihrer famosen SE:Energy Suite und wirft ihnen damit quasi den Rettungsring zu. Das Happy End ist programmiert. "Anhaltender Applaus und umjubelter Abgang" könnte später in der Regieanweisung stehen. Ist ein solch verdienstvoller Auftritt nicht auch eine Nominierung für den Karlspreis wert?

Wir lernen: Der Aachener und insbesondere der SOPTIMER ist nicht nur lebensfroh und weltoffen, sondern auch edel, hilfreich und gut. Er liebt die Wahrheit, nur verpackt er sie manchmal so, dass man leicht auf abwegige Gedanken kommen kann.

 

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