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Smarte SOPTIMs machen Beruf zum Hobby

SOPTIM Newsletter Abbildung Einspeisung, Eigenverbrauch und Bezug

Abb. 1: Einspeisung, Eigenverbrauch und Bezug

In vielen aktuellen Energietiteln ist die Rede vom Smart Meter und darüber, wie schwierig die Situation in Deutschland ist. Hinsichtlich des Ausrollens der intelligenten Zähler liegt Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern weit zurück. Das Ziel bis 2020 mindestens 80 % aller Haushalte damit auszustatten, liegt trotz einiger Pilotprojekte großer Energieversorger in weiter Ferne.

Und dann gibt es die andere Seite, die Menschen, die sich beruflich mit dem Thema Energie beschäftigen und den Smart Meter einfach spannend finden. Die arbeiten auch bei uns, bei SOPTIM. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung sind hier eine Menge privater Smart-Meter-Nutzer und mittlerweile -Fans tätig und tauschen sich gegenseitig über ihre Erfahrungen aus:

Eine Initialinstallation gab es nach einem zufälligen Treffen unseres Technik-Vorstandes Dr. Heiner Halbach mit einem Geschäftsführer eines Messstellenbetreibers. Mundpropaganda machte das unter den Mitarbeitern bekannt und mittlerweile sind etwa ein halbes Dutzend dieser Geräte eingerichtet.

Alle berichten übereinstimmend mit glänzenden Augen von ihren Erfahrungen. „Natürlich spielt nicht nur privates Interesse eine Rolle, ich freue mich auch schon darauf, meinen Kunden zu zeigen, dass bei mir schon im Einsatz ist, was viele erst für die Zukunft sehen“, lacht Hubertus Lemken aus dem Vertrieb und ergänzt, „aber ich erwische mich schon zwischendurch immer wieder dabei, wie ich meine aktuellen Verbräuche checke und unterschiedlichste Theorien zu den ursächlichen Verbrauchern erstelle und verifiziere. Das Thema ist schwer aus dem Kopf zu kriegen, wenn man mal anfängt sich, damit zu beschäftigen.“

SOPTIM Newsletter Abbildung Konfiguration Alert-Mails

Abb. 2: Konfiguration Alert-Mails

Der Vorzeigeanwender ist Dr. Wolfgang Thiele. Mit seiner Photovoltaikanlage auf dem Dach ist er sowohl Erzeuger als auch Einspeiser. Mit detektivischer Genauigkeit analysiert und verfolgt er die einzelnen Kurven des Messstellenbetreiber-Webportals (Abb. 1), die zwischen Einspeisung, Eigenverbrauch und Bezug unterscheiden.

Zunächst hatte er damit angefangen, einzelne Geräte zu- und abzuschalten, um ihren Verbrauch zu bestimmen. „Man lernt seine Geräte kennen und nach einer Weile kann man direkt an der Kurve erkennen, welches Gerät gerade in Betrieb ist. Natürlich ist es auch eine Spielerei, die mit viel Neugier verbunden ist“, erklärt Thiele, „Allerdings, auch wenn die Häufigkeit der Analyse der Zeitreihen mit Sicherheit nachlassen wird, werde ich anhand dessen schon konkrete Ziele angehen.“ So ist bspw. durch den Nachtverbrauch aufgefallen, dass die einzelnen Thermostate seiner Fußbodenheizung unabhängig von der Heizleistung - auch im Sommer – nicht unerheblich Strom verbrauchen. Diesen möchte er nun gezielt reduzieren.

Ein weiterer Kollege hatte durchgängig jede halbe Stunde einen auffälligen Peak, der nicht durch intuitiv anzunehmende Geräte zu erklären war. Nach ausgiebiger Recherche wurde klar, in seiner Toilette war ein Leck, weshalb in regelmäßigen Abständen die Wasserpumpe seiner Regenwasseraufbereitung anlief. Toilettenspülung repariert, Problem gelöst.

Dieses Vorgehen wird auch von unabhängigen Studien bestätigt: "Bei den verwendeten Systemen mussten die Teilnehmer noch viel Eigeninitiative entwickeln, um herauszufinden, wo genau sie den Verbrauch reduzieren können. Doch die - teils nur kurze - Nutzung der Verbrauchsrückmeldung setzt offenbar einen Impuls, sich mit dem Stromverbrauch und Einsparmöglichkeiten zu beschäftigen", so Gölz vom Fraunhofer ISE.*

Natürlich ist das Einsparpotenzial nicht das ausschlaggebende Argument für die Anschaffung der Smart Meter, für uns SOPTIMs ist die hobbymäßige Auseinandersetzung mit den beruflichen Themen ein Teil unseres Selbstverständnisses. Aber selbst hier ist festzustellen, dass nichtenergieaffine Freunde und Nachbarn in Diskussionen mehr als nur höfliches Interesse zeigen und die Installationsbereitschaft wächst. Zudem es mittlerweile Preismodelle gibt, die anfangen Spaß zu machen, besonders in Verbindung mit den zahlreichen Zusatznutzen.

So können bspw. auch Verbraucher abgelesen werden, die über ein herkömmliches Strommessgerät nur schwer erfasst werden können, bspw. Saunen.

Oder die Möglichkeit, Alert-Mails zu erhalten, wenn ein außergewöhnliches Verbrauchsverhalten auftritt. Sollte bei häuslicher Abwesenheit der Stromverbrauch über einen bestimmten Wert steigen (Abb. 2), wird der Anwender informiert und kann ggf. reagieren.

Sehr positiv ist auch zu bewerten, dass kein Ableser des Netzbetreibers mehr ins Haus kommen muss. Der Messdienstleister liefert einmal pro Jahr die Daten an den Netzbetreiber. Es kann allerdings sein, dass es für ihn eine Herausforderung ist, diese Daten automatisiert anzunehmen und weiterzuverarbeiten. Auch hier hilft dann die SOPTIM gerne weiter ;-)

Dies sind nur einige Erfahrungen die SOPTIM Mitarbeiter mit ihrem Smart Meter machen. Wir könnten noch stundenlang erzählen über Möglichkeiten, die diese „neuen“ Werkzeuge bieten, aber die Aussage bleibt gleich: Für einen Großteil der EVUs sind Smart Meter noch reine Zukunftsmusik. Bei uns ist das anders, wir SOPTIMs leben die Zukunft schon. Wir ziehen Nutzen daraus, sicherlich auch aus Freude an der Technik!

Aber wir haben auch die Software, um solche Inhalte abzubilden. Sowohl um die automatisierte Datenverarbeitung beim Netzbetreiber zu gewährleisten als auch um die neuen Referenzprofile in die Prognose der Beschaffung zu integrieren. Allein mit den aktiv teilnehmenden SOPTIM Mitarbeitern können wir schon einige Referenzprofile in der Euregio darstellen.

Allerdings sehen wir einige Probleme, wenn das Thema – entgegen der aktuellen Einschätzung – doch ans Rollen kommt und verschiedene Marktpartner nicht entsprechend vorbereitet sind. Denn eins ist klar: Mit günstigen Tarifen für einen eigenständigen Messstellenbetrieb wird der intelligente Zähler für den IT-affinen Endverbraucher attraktiv. Und vermutlich nicht nur für die in der Energiewirtschaft aktiven Menschen, wie unsere persönliche Mundpropaganda-Erfahrung zeigt.

Sprechen Sie mit uns, Ihre SOPTIM Testuser erzählen gerne und ausführlich!

 

 

*http://www.intelliekon.de/nachrichten/intelliekon-ergebnisse-zur-energieeinsparung-durch-smart-metering

+49 241 918 790

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