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IT-Maßanzüge als Garanten für individuellen Unternehmenserfolg

Wenn's ein bisschen mehr sein darf

SOPTIM Mitarbeiter Bert Goetting Geschäftsfeldleiter Individuallösungen

Bert Goetting Geschäftsfeldleiter Individuallösungen

Seit ihrer Gründung vor mehr als 40 Jahren sind individuelle IT-Lösungen die Domäne der SOPTIM AG. Nach wie vor bildet dieser Bereich eine starke Säule der Unternehmensaktivitäten, auch wenn die marktrollenbasierten Standardprodukte der SOPTIM Energy Suite weit verbreitet sind und daher stärker wahrgenommen werden. Die duale Angebotsstrategie ist eine große Stärke der SOPTIM AG und zugleich eines ihrer Alleinstellungsmerkmale. Von der fruchtbaren Koexistenz der Produktlinien profitieren die Kunden beider Bereiche gleichermaßen. Bert Goetting, bei SOPTIM Prokurist und Geschäftsfeldleiter Individuallösungen, erläutert die Hintergründe.

 

Herr Goetting, seit über 40 Jahren produziert die SOPTIM AG mit Erfolg maßgerechte IT-Lösungen für die Energiewirtschaft. Was charakterisiert diese Lösungen?

Individuallösungen bieten unseren Kunden die Chance, Prozesse und Abläufe zu optimieren und in unterschiedlichen Feldern spezifische Wettbewerbsvorteile zu generieren. Wir sorgen beispielsweise dafür, dass ein Prozess, der neu etabliert werden muss, möglichst schnell unterstützt werden kann. Dadurch gewinnt der Kunde Effizienz und Transparenz. Weil kein Unternehmen wie das andere ist und die IT-Landschaften heterogen sind, werden trotz grundsätzlich standardisierter Prozesse immer wieder individuelle Lösungen benötigt. Wir setzen aber auch einmalige Anforderungen um. Da denke ich beispielsweise an MOLS, den Merit-Order-List-Server für die vier Übertragungsnetzbetreiber, der für eine Anforderung entwickelt wurde, die es im deutschen Markt nur einmal gibt.

Seit Beginn der Liberalisierung sind Energieversorgungsunternehmen mit der Aufgabe konfrontiert, immer wieder neue regulatorische Vorgaben umzusetzen und Prozesse marktorientiert auszurichten. Parallel steigt der Kostendruck. Verstärkt dies nicht eher den Ruf nach IT-Standards als nach maßgerechter IT?

Ja natürlich – und diesen Bedarf deckt die SOPTIM AG mit den marktrollenorientierten Editionen der SOPTIM Energy Suite hervorragend ab. Doch wie schon angedeutet: EVU unterscheiden sich nach Größe, Organisationsform und Strategie – und damit auch in ihren Anforderungen. Wo Standardlösungen den spezifischen Anforderungen nicht genügen, wo benachbarte Prozesse und Systeme zu integrieren sind, wo durch Innovation und Individualität kostensenkende Prozesseffizienz, wo spezifische Wettbewerbsvorteile erreicht werden sollen oder wo gänzlich neue Funktionalität entstehen muss – überall dort produziert, liefert und betreut SOPTIM individuelle Lösungen.

Lassen sich die angesprochenen Felder konkretisieren? Gibt es inhaltliche Schwerpunkte?

Wir haben bei SOPTIM in den letzten 40 Jahren nahezu 1.000 maßgeschneiderte IT-Lösungen in unterschiedlichsten Ausprägungen für die Energiewirtschaft erstellt – vom smarten Ein-Platz-System bis hin zu komplexen Großanwendungen mit mehr als 500 Anwendern. Das Betätigungsfeld ist also sehr breit.

In den letzten Jahren erstellen wir sehr erfolgreich Systeme für Übertragungsnetzbetreiber und Händler, in denen nicht nur im Kontext von Nominierungen die erforderlichen Datenaustauschprozesse und Kommunikationsverfahren mit größtmöglicher Sicherheit, Performance und Transparenz zu etablieren sind.

Für Energievertriebe und Beschaffungsdienstleister erarbeiten wir Lösungen mit dem Fokus auf Prognose, Kalkulation und Margenüberwachung und erstellen im Sinne einer bestmöglichen Kundenbindung gerade im B2B-Geschäft interaktive Portale und Marktplätze.

Ein weiterer Schwerpunkt kann mit den Stichworten Datenkonsistenz und Datenqualität überschrieben werden. Vor dem Hintergrund redundanter Datenhaltung in ERP-, EDM- und anderen Systemen stellen wir mit unseren spezifischen Lösungsbausteinen sicher, dass Datenschiefstände beseitigt werden und die Datenqualität nachhaltig hoch bleibt.

Darüber hinaus bearbeiten wir einen bunten Strauß weiterer Themen, beispielsweise virtuelle Kraftwerke, Leittechnik, Direktvermarktung, Absatz- und Beschaffungsportfolios, Intraday-Handel, Direktvermarktung, Meter-Data-Management-Systeme für MSB/MDL und workflowbasierte Anschlussprozesse für EEG-Anlagen beim Verteilnetzbetreiber.

So verschiedenartig die genannten Lösungen auch sind, eines haben sie alle gemeinsam: Sie wurden und werden gemeinsam mit Fachbereichen und/oder IT-Abteilungen der Kunden spezifiziert. Viele verfügen über individuelle Interfaces zu vor- und nachgelagerten Systemen, und nicht wenige bilden spezifische Prozessketten in Ergänzung zu Standardsystemen ab.

Wie entstehen bei SOPTIM maßgeschneiderte IT-Lösungen?

Unsere Kunden wissen, dass wir die Bereitschaft mitbringen, ganz individuell und flexibel auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Insofern wird jede Aufgabenstellung intensiv diskutiert und vorab ein gleiches Verständnis des Lösungsansatzes erarbeitet. Ob gemeinsam spezifiziert wird oder über ein Prototyping möglichst schnell eine erste abgestimmte produktive Implementierung erreicht werden soll, hängt maßgeblich von der Komplexität der Aufgabe und vom Kundenwunsch ab. In den meisten Fällen nutzt SOPTIM für die Implementierung der Lösung existierende Bausteine und erweitert bzw. modifiziert diese maßgerecht im Kontext der Aufgabenstellung. Dabei bilden immer häufiger die Module der SOPTIM Energy Suite die Basis für die Erstellung des benötigten Maßanzuges.

Ihre Darstellung lässt vermuten, dass ein Unternehmen, das den IT-Maßanzug bei SOPTIM bestellt, mit höheren Investitionskosten zu rechnen hat?

Keine Frage, ein Standardsoftwareprodukt von der Stange für die Nutzung zu lizenzieren, ist günstiger, als eine IT-Lösung nach Maß zu erwerben. Ich glaube aber, dass dies nicht der springende Punkt ist. Vielmehr ist es wichtig, vor dem Hintergrund der Aufgabenstellung die Ausprägung einer Lösung mit dem Kunden abzustimmen und dabei Aufwand und Nutzen in ein vernünftiges Verhältnis zu stellen. Unser Kunde bekommt, was er benötigt, und findet die von ihm gemäß seiner Geschäftsstrategie spezifizierten Schwerpunkte entsprechend berücksichtigt. Das ist meist ein nur schwer quantifizierbarer Mehrwert.

Was man zu den Kosten aber sagen kann – und das ist mit Erfahrungen unterlegt: Wenn ein Unternehmen für eine sehr spezifische Aufgabe eine Standardsoftware wählt, kann es damit rechnen, dass jede Menge Anpassungen nötig werden. Und die schlagen natürlich zu Buche.

Sie erwähnten schon, dass vermehrt Standardmodule Eingang in Individuallösungen finden. Gilt das auch in die andere Richtung? Profitieren beide Seiten voneinander?

In der Vergangenheit ist es immer wieder vorgekommen, dass Ideen und Know-how aus Individualentwicklungen unsere Standardprodukte inspiriert und ergänzt haben. In Zukunft dürfte die andere Transferrichtung aber stark an Bedeutung gewinnen. Die Module der SOPTIM Energy Suite sind dank modernster Technologie so flexibel anpassbar und einsetzbar, dass man mit ihnen individuelle Anforderungen sehr schnell umsetzen kann. Bildlich gesprochen: Die Standardmodule der SOPTIM Energy Suite werden in vielen Anforderungsbereichen zum Baukasten für Individuallösungen.

Wer sind Kunden von Individuallösungen? Was charakterisiert diese Unternehmen?

Käufer individueller Lösungen sind in der Regel größere Unternehmen. Es sind in jedem Fall solche, die vordenken, die innovativ sind, die eigene Idee haben und umsetzen. Sie fordern uns in besonderer Weise und die Zusammenarbeit mit ihnen ist in der Regel durch Vertrauen und Kontinuität geprägt.

Was zeichnet Individuallösungen von SOPTIM besonders aus?

Wir realisieren sie in enger Kooperation mit unseren Kunden. Die Unternehmen schätzen unsere ganzheitliche Herangehensweise, unser Know-how, unseren Betreuungskomfort und unsere Zuverlässigkeit. Wir realisieren Projekte in Time und in Budget. Das alles Entscheidende aber ist: Unsere Kunden sind mit Individuallösungen von SOPTIM nachweislich sehr erfolgreich.

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