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Kurz-Infos aus der Produktwelt I/2012

SOPTIM PMS
In der Version 7.0.2 des SOPTIM PMS – veröffentlicht im Dezember 2011 – wurden die Erweiterungen aus der Veröffentlichung der Kooperationsvereinbarung IV für den Anwendungskontext des SOPTIM PMS finalisiert und der Bereich des Auktionshandels grundlegend technisch und funktionell konsolidiert.

Auktionshandel an den Börsen EPEX und EXAA (Gebotserstellung)
Das SOPTIM PMS unterstützt den SPOT-Auktionshandel der Börsen EPEX und EXAA für die Commodity Strom. Hierzu wurden die Verwaltung und Verwendung der Gebote grundlegend erneuert. Dies umfasst, neben der Erweiterung der Importschnittstelle zu den Handelssystemen der Börsen, die Schaffung der Option zur Verwaltung mehrerer Handelskonten an den Börsen, die Bepreisung und Darstellung der angebotenen und zugeteilten Mengen, als auch statusabhängige Korrekturmöglichkeiten. Zudem wurde der Auktionshandel ins Flexible Reporting integriert.

Kooperationsvereinbarung IV zur GasNZV
L-und H-Gas Konvertierung im Kontext der Ausgleichsenergieabrechnung
Seit dem 01.04.2011 werden Konvertierungen zwischen L- und H-Gas Bilanzkreisen vorgenommen. Die Konvertierungsmengen werden im SOPTIM PMS aus den Bilanzkreissalden des Kundenportfolios berechnet und, analog der Berechnung der Ausgleichsenergie im System, verwaltet. Somit können die Kosten der Konvertierung mit den vom Marktgebietsbetreiber kommunizierten verglichen werden.

Gas-Qualitäten – Verwaltung und Verwendung
Die Verwaltung und Verwendung der Qualitäten wird dahingehend erweitert, dass eine Unterscheidung zwischen L- und H-Gas getroffen werden kann. Dies unterstützt den Prozess der internen Konvertierungsberechnung L- zu H-Gas Bilanzierung. Qualitäten können auch weiterhin frei definiert werden. Die Verwendung von Energieflüssen im Portfolio kann unabhängig von den definierten Qualitäten erfolgen oder per Regularium eingeschränkt werden, so dass beispielsweise keine konventionelle Gas-Qualität in eine Bio-Gas Bilanzierung aufgenommen wird. Zur Unterstützung der Portfolio-Segmentierung kann eine Qualitäts-Zuordnung auf Ebene der Bücher erfolgen. Bei entsprechender Regulierung verhindert dies, dass Portfolios mit unterschiedlichen Qualitäten durchmischt werden.

Abrundungen und Konsolidierungen
Neben Abrundungen und Konsolidierungen in den Bereichen Reporting, Fahrplanmanagement und beim Import, wurde die Verwendung von Zeitreihengeschäften dahingehend konsolidiert, als der Lieferzeitraum (Lieferbeginn und Lieferende) bei bestehenden Geschäften geändert werden kann, sofern der Tagesstatus dies zulässt und Zeitreihengeschäfte kopiert werden können.

SOPTIM VIM und SOPTIM BKM
MaBiS und die EEG-Zeitreihen für Netz- und Direktvermarktungs-Bilanzkreise
SOPTIM VIM/BKM ist in der Version 6.1.1 um die EEG-Zeitreihentypen erweitert worden. Alle Aufgaben eines Bilanzkreisverantwortlichen im Rahmen der MaBiS können nun auch für EEG-Zeitreihen regelkonform wahrgenommen werden. Dies gilt sowohl für EEG-Netz-Bilanzkreise, für die die Umsetzung geplant war, als auch für Direktvermarktungs-Bilanzkreise – obwohl die "Mit"-Nutzung der EEG-Zeitreihentypen erst Anfang Dezember 2011 beschlossen wurde.

Eine Zusatzlizenz erlaubt die energieartenscharfe (bspw. Wind-OnShore, Wind-OffShore, Solar etc.) Freischaltung der benötigten EEG-Zeitreihentypen für jeden Bilanzkreis einzeln. Alles weitere – Aktivierung, Import und Prüfung – erfolgt dann für die EEG-Zeitreihen völlig analog zu den anderen MaBiS-Zeitreihen.

Weitere Ergänzungen, wie die Berücksichtigung der ab dem 01.04.2012 neuen EEG-Überführungszeitreihen für EEG-Netz-Bilanzkreise, sind bereits in der Entwicklung und in einem kurzfristig darauf folgenden Ergänzungsrelease (voraussichtlich im April 2012) werden dann weitere Abrundungen wie u. a. Lieferantensummenzeitreihen für EEG-Direktvermarktung enthalten sein.

SOPTIM NEM
Die Bilanzierungsmöglichkeiten im MaBiS-Umfeld wurden erweitert, so dass eine Nachbilanzierung einzelner oder mehrerer Bilanzkreise möglich ist und eine Bilanzierung einzelner Vertragstypen.


Das EEG 2012 und die neuen GPKE-Prozesse zum 01.04.2012 stellen Anforderungen an SOPTIM NEM. In der Version 3.2 ist die Verwaltung der EEG-Anlagen bereits in einem ersten Schritt angepasst. Komfortabel lassen sich Neuanlagen erfassen und die zulässigen Vergütungskategorien werden automatisch zugeordnet. Ab dem 1. Quartal 2012 werden weitere Funktionalitäten des EEG 2012 fertiggestellt sein, unter anderem:

  • das Verwalten der drei Formen der Direktvermarktung nach Marktprämie, Grünstromprivileg und sonstige Direktvermarktung mit Zuordnung der jeweiligen Mengen zu den entsprechenden Bilanzkreisen
  • Aktualisierung der geänderten Vergütung für Biomassenanlagen
  • Vergütungsprognose
  • Vergütungszahlungen während netztechnischer Abschaltzeiten

Die Lieferantenwechselprozesse werden nach den neuen Vorgaben vollautomatisiert in SOPTIM NEM 3.2.1 enthalten sein. Die gewohnte Parametrierbarkeit bleibt, soweit es im vorgegebenen recht kurzen Fristenrahmen der GPKE möglich ist, erhalten.

SOPTIM NZM
Rechtzeitig zum 01.04.2012 wird SOPTIM NZM 3.4 an die neuen GeLi-Prozesse angepasst. Die Lieferantenwechselprozesse sind dann nach den neuen Vorgaben vollautomatisiert enthalten. Die gewohnte Parametrierbarkeit bleibt, soweit es im vorgegebenen recht kurzen Fristenrahmen der GeLi möglich ist, erhalten. Des Weiteren wurde die Brennwertverwaltung erweitert: Brennwerte können importiert und Bilanzierungsbrennwerten aus den endgültigen Brennwerten automatisiert ermittelt werden. Eine Jobverwaltung anhand von Werktagen ist mit SOPTIM NZM 3.4 möglich.

Ausblick
Die Verwaltung der mini-MüT-Zeitreihentypen sowie die Erfassung von Biogaseinspeisungen als Einspeiseverträge sind als nächste Schritte eingeplant, ebenso die Erstellung des Deklarationslistenversands im Format TSIMSG. Eine Unterstützung der täglich und monatlich zu versendenden Allokationsdateien an die Marktpartnersoll durch vorkonfigurierte Exportgruppen das Tagesgeschäft erleichtern.

SOPTIM EKM
Das neue EEG 2012 erforderte eine Anpassung von SOPTIM EKM. Mit der Version 3.2 ist jetzt die Verwaltung der EEG-Anlagen erheblich komfortabler. Neuanlagen lassen sich workflowbasiert erfassen und die zulässigen Vergütungskategorien werden automatisiert zugeordnet.

Weitere Funktionalitäten des EEG 2012, deren Fertigstellung ab 1. Quartal 2012 geplant ist:

  • das Verwalten der drei Formen der Direktvermarktung nach Marktprämie, Grünstromprivileg und sonstige Direktvermarktung mit Zuordnung der jeweiligen Mengen zu den entsprechenden Bilanzkreisen und dem entsprechenden Reporting
  • Aktualisierung der geänderten Vergütung für Biomassenanlagen
  • Vergütungsprognose
  • Vergütungszahlungen während netztechnischer Abschaltzeiten

Weitere Funktionalitäten aus dem EEG 2012 im Hinblick auf EDIFACT-Kommunikation für die Direktvermarktungsmengen sind zum Jahresende 2012 eingeplant.

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