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Mit Work-Life-Balance zur Energiewende

SOPTIM Newsletter Teasbild Scheere 2012

Kürzlich war ich auf einem Seminar für Work-Life-Balance. Der Referent verteilte ein Meter lange Zollstöcke an alle Teilnehmer. Jeder Zentimeter darauf sei ein Lebensjahr, sagte er. Der gesamte Zollstock entspreche der maximalen Lebensdauer eines Menschen. "Schauen Sie mal, wo Sie stehen und wie weit Sie auf der Skala noch kommen möchten." Den ganzen Meter voll zu machen, ist bekanntlich nur den wenigsten vergönnt. Für viele ist meist schon bei 80 cm oder sogar vorher Schluss – selbst wenn man sich übermäßigen Stress vom Leib hält und einigermaßen gesund lebt.

Um ehrlich zu sein: So anschaulich vermittelt zu bekommen, welche Zollstocklänge ich schon hinter mir habe und wie viele Zentimeter im Normalfall nur noch vor mir liegen, wirkte nicht gerade beflügelnd. Kündigen und aussteigen, war mein ebenso spontaner wie unrealistischer Gedanke. Meine Laune besserte sich keineswegs, als mir noch etwas klar wurde: Das Jahr 2050, wenn nach dem Willen der Bundesregierung die Energiewelt weitestgehend smart, regenerativ und dezentral funktionieren soll, werde ich wahrscheinlich nicht mehr erleben. Vielen Zeitgenossen geht es genauso. Höchst bedauerlich!

Könnte es mit der Entfernung zum Ziel zu tun haben, dass die Energiewende so zäh vorankommt? Im kurzatmigen Hier und Jetzt tut sich der Mensch bekanntlich schwer, weit in die Zukunft zu planen. Und bis 2050 sind es noch fast vier Jahrzehnte, also ein halbes Leben! Warum sich ins Zeug legen für ein Ziel, das man nicht oder kaum erreichen kann?

Ist eigentlich nicht sowieso alles egal? Wenn wir uns selbst zu viel Stress machen mit der Energiewende, sinkt unsere Lebenserwartung, und wir erleben sie nicht mehr. Wenn wir uns keinen Stress mit ihr machen, verzögert sie sich weiter, und wir erleben sie genauso wenig. Andererseits fände ich es toll, von der Energiewende noch möglichst viel zu erleben. Bestimmt wäre es reizvoll, einmal auszuloten, welcher Weg mir persönlich die besseren Chancen bietet.

Moment, da kommt mir eine Idee! Wir reden hier doch über eine klassische Risikoabschätzung und somit ein Thema wie gemacht für SOPTIM! Man könnte eine Software entwickeln, die individuell ermittelt, wie man es schafft, noch möglichst viel Energiewende mitzubekommen. Einen Namen hätte ich schon: SOPTIM PETA (Personal Energy Transition Analyzer). Die Applikation wäre bestimmt ein Renner. Auch Beratungsbedarf scheint es mir ohne Ende zu geben. Goldene Aussichten für SOPTIM und sbc! Muss ich sofort unserem Geschäftsfeldentwickler erzählen.

Ihr Soptimax

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