sbc trifft Wissenschaft

Teilnahme an der 22. Fachtagung der GWPs
Mittwoch, 2. Mai 2018 02.05.2018 von Sascha Rülicke 0 Kommentar

Die sbc bleibt nicht nur an Fachthemen dran und immer auf der Höhe, auch das wissenschaftliche und methodische Handwerkszeug wird stets auf dem neuesten Stand gehalten. Aus diesem Grund besuchen unsere Mitarbeiter regelmäßig Schulungen, Vorträge oder wissenschaftliche Fachtagungen.

Auf der 22. Fachtagung der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie (GWPs) war die sbc mit einem Vortrag und einem Workshop wieder einmal aktiv beteiligt und präsentierte zu der „Evaluation einer kombinierten Intervention zur Erhöhung des Lerntransfers durch ein Unternehmens- und Prozesscoaching“. Der fundierte Evaluationsansatz wurde dabei im Nachgang von mehreren Teilnehmern positiv hervorgehoben.

Die sbc setzt seit vielen Jahren auf die Nutzung von entsprechenden Methoden und Instrumenten, welche wissenschaftlichen Anforderungen genügen und die Qualität der Ergebnisse steigern. So nutzen wir regelmäßig Fragebögen, die alle wichtigen Gütekriterien, wie z.B. Reliabilität zur Zuverlässigkeit im Rahmen wiederholter Messungen, erfüllen. Ebenso ist unsere Personalauswahl unter Berücksichtigung der DIN 33430 zu „Anforderungen an berufsbezogene Eignungsdiagnostik“ als strukturiertes Einstellungsinterview auf Basis von Kompetenzprofilen entwickelt worden. Wir nutzen die wissenschaftlichen Ansätze und bilden daraus etablierte Anwendungsvarianten, die uns in unserer Arbeit unterstützen.

In einer Key-Note von Prof. Uwe-Peter Kanning (Hochschule Osnabrück, Professur für Wirtschaftspsychologie) wurden hierzu einige interessante Beispiele für die Notwendigkeit wissenschaftlichen Arbeitens präsentiert. Der erste Vergleich, warum man hinreichend genaue Messmethoden verwenden sollte, wird in der folgenden Abbildung dargestellt: Die Verwendung eines passenden Verfahrens zur Messung der Persönlichkeit anstatt vier ungenauer Typencluster („Schubladen“).

Vergleicht man die vier Typen, die beispielsweise ein DISG-Test bietet, so kann ich alle Persönlichkeitstypen meiner Bewerber immer nur diesen vier Varianten zuordnen. Anhänger derartiger Verfahren verweisen dann gerne darauf, dass im Big Five-Modell ja nur eine Hauptdimension mehr zur Verfügung stehe. Wenn man diese aber wie unten dargestellt mit einer fünfstufigen Skala umsetzt, so ergeben sich statt vier Typen 3.125 (55) verschiedene Varianten. Einige dieser möglichen Varianten sind in der Grafik als Farbverlauf eingetragen.

Würden Sie ein Haus bauen, mit einem Gliedermaßstab, der nur vier Markierungen (0,5; 1; 1,5 und 2) oder Farben hat? Sicherlich nicht und wir eben auch nicht! Daher nutzen wir fundierte Messverfahren und legen Wert auf belastbare und nachvollziehbare Bewertungen.

Die sbc bleibt im Dialog mit der Wissenschaft, um praktische und vertrauenswürdige Ergebnisse zu erzielen und steht für eine kontinuierliche, fundierte Weiterentwicklung.

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