enercity meets SOPTIM – Ein Projekt mit Zukunft

Freitag, 16. Februar 2018 16.02.2018 von Christoph Brüning 0 Kommentar

Im Februar 2017 besuchte ein junges Projektteam aus Hannover den SOPTIM-Stand auf der E-World in Essen und erkundigte sich über die Möglichkeiten, die sich mit dem Kauf einer SOPTIM Lösung ergeben. Nach einigen Gesprächen zu den Zielvorstellungen von enercity und deren Abbildung in unseren Softwarelösungen war die Einführung der SOPTIM Energy Suite beschlossene Sache. Diese sollte Teil eines großen Projektes von enercity werden, bei dem die gesamte Prozesskette, vom Vertragsabschluss des Kunden über die Marktkommunikation bis hin zur Energiebeschaffung, konsequent neu gedacht und aufgebaut werden soll. Dabei stehen die Optimierung und Digitalisierung der Prozesse im Fokus. Das Projekt mit SOPTIM sollte so schnell wie möglich starten und bereits im Oktober 2017 abgeschlossen werden. Ein detailliertes Lastenheft würde es nicht geben. Gerade im letzten Punkt unterschieden sich die Voraussetzungen bereits von vielen anderen Projekten, die wir in der Vergangenheit durchgeführt haben.

Um den genannten Projektrahmenbedingungen zu begegnen, äußerte enercity den Wunsch, das Projekt agil durchzuführen. Konkrete Methoden, wie z. B. SCRUM, wurden dabei nicht explizit thematisiert. Es war aber klar, dass in zweiwöchigen Sprints gearbeitet werden und das Projekt aufgrund der sich noch in der Formulierung befindenden Anforderungen einen sehr dynamischen Verlauf nehmen sollte.

Für uns als SOPTIM AG ist eine agile Vorgehensweise grundsätzlich kein Neuland. Unsere Entwicklung organisiert sich bereits seit mehreren Jahren erfolgreich agil nach SCRUM. Unsere bisherigen Einführungsprojekte führten wir allerdings mit einem klassischen Projektmanagementansatz durch. Dabei wird nach erfolgreicher Initialisierung des Projektes zunächst auf Grundlage der Kundenanforderungen ein Pflichtenheft formuliert. Dieses beschreibt im Detail die anschließende Umsetzung im Projekt. Diese Vorgehensweise bietet den Vorteil, dass das Projekt genau durchgeplant und gesteuert werden kann, vorausgesetzt, es liegen klar spezifizierte Anforderungen vor. Lassen sich die Anforderungen aber nicht vor Projektbeginn genau greifen oder findet das Projekt in einem sich rasch ändernden Umfeld statt, bieten agile Ansätze im Projektmanagement eine sehr gute Alternative, um ein Projekt strukturiert und kontrolliert zum Erfolg zu führen.

Im gemeinsamen Projekt von enercity und SOPTIM formulierten wir daher zunächst eine Vision der künftigen Systemlandschaft. Anschließend wurden die konkreten Anforderungen nach und nach gemeinsam entwickelt. Parallel dazu wurde frühzeitig mit der Umsetzung begonnen. Aus dem in der Umsetzung Gelernten wurden Rückschlüsse für die Spezifikation der nächsten Schritte gezogen. Ein Tool zur Strukturierung der Anforderungen in einem gemeinsamen Backlog unterstützte uns bei dieser Vorgehensweise.

Natürlich bedingt diese Form der Projektdurchführung ein gewisses Vertrauen. An die Stelle einer vermeintlichen Sicherheit auf beiden Seiten durch eine abgenommene Spezifikation und einen festen Projektplan muss die Bereitschaft treten, spontan Planänderungen vorzunehmen und auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Partners einzugehen. Diese Bereitschaft gab es in der Vergangenheit natürlich auch schon. Im Projekt mit enercity war dies allerdings noch deutlicher zu spüren. Das gemeinsame Ziel, enercity möglichst schnell handlungsfähig zu machen, stand bei allen Entscheidungen und Schwierigkeiten im Laufe des Projekts immer im Fokus. Wurde nach Funktionen verlangt, welche die Software nicht im Standard mitbrachte, suchte auch enercity aktiv nach alternativen Umsetzungsmöglichkeiten. Ergaben sich aus dem Gesamtprojekt von enercity neue Aufgabenstellungen, überlegten wir gemeinsam, wie wir diese mit unserer Lösung erfüllen und in den Gesamtkontext einbetten konnten. Ich bin davon überzeugt, dass wir auf diese Art und Weise eine genau für enercity passende Lösung entwickelt haben. Dabei konnten sowohl der avisierte Zeit- als auch der Kostenrahmen eingehalten werden.

Die Botschaft soll keineswegs so verstanden werden, als müssten Projekte in Zukunft immer agil durchgeführt werden. Im Kontext der Rahmenbedingungen dieses Projektes hat der Ansatz aber sehr gut funktioniert. Gemäß dem agilen Gedanken wollen wir auch zukünftig die verwendete Methode und die Werkzeuge des Projektmanagements passend zu der jeweiligen Umgebung sowie internen und externen Einflüssen gestalten. Am Ende ist – unabhängig von der gewählten Methode – das partnerschaftliche Miteinander der entscheidende Faktor für den gemeinsamen Projekterfolg. Im Namen der SOPTIM möchte ich mich bei enercity für das partnerschaftliche Miteinander und die gute Zeit bedanken!

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