Schnacken, kieken und daddeln – auf dem SOPTIM Anwendertreffen in Hamburg

Mittwoch, 20. September 2017 20.09.2017 von Kathrin Schwickert 1 Kommentare

Vor knapp zwei Wochen fand bei bestem Wetter das SOPTIM Anwendertreffen in Hamburg statt: Am 4. und 5. September kamen im Hotel Gastwerk etwa 130 Fach- und Führungskräfte der Energiewirtschaft zusammen, um Kontakte zu knüpfen und sich fachlich auszutauschen. Interessante Vorträge, interaktive Open Spaces und marktrollenspezifische Workshops ermöglichten lebhafte Diskussionen über die Zukunftsthemen der Branche.

Den Auftakt machte Dr. Thomas Unnerstall, Energieexperte und Autor, mit seinem Faktencheck zur Energiewende und einem Blick in die Zukunft: „DEZENTRAL? DIGITAL?“. Unnerstall beschrieb – gründlich recherchiert und mit Zahlen belegt – Hintergründe, Ziele und Fortschreiten der Energiewende und erklärte, welchen Herausforderungen die Energieversorger heute, wie auch künftig begegnen werden. Auch die Chancen und Risiken, die mit der Digitalisierung einhergehen, wurden von Unnerstall thematisiert – und boten somit die perfekte Überleitung zum nächsten Programmpunkt: den Open Spaces, die mit Sicherheit zu den Highlights des diesjährigen Anwendertreffens gehörten und seit dem letzten Jahr fester Bestandteil der Agenda sind.

Open Space Freiraum für Kundenthemen
In kleinen Gruppen diskutierten die Teilnehmer – völlig frei und ohne festgelegte Agenda – ihre Themen unter der großen Frage „Digitalisierung – Chancen und Risiken für Ihre Marktrolle“. Das Besondere an diesem interaktiven Format: Die Teilnehmer können völlig flexibel die Gruppen wechseln und sich so in jedem Thema einbringen, das für sie und ihre Marktolle von Interesse ist. So viel zur Theorie, die erst real wird, wenn man sie erlebt und umsetzt – was allen Beteiligten mehr als gelungen ist.

So erwies sich die agile Zusammenarbeit in Form der Open Spaces erneut als voller Erfolg: Es entstand ein lebhafter Austausch über neue Anforderungen, Ideen oder Best Practices rund um Themen wie Hausspeicher und Mieterstrom, Regelenergie, digitale Plattformen und Sicherheit im Kontext der Digitalisierung. So hörte man nicht selten, dass die Diskussionen für die Teilnehmer sehr aufschlussreich gewesen wären und man die neuen Aspekte mit ins Büro nehmen würde, um sie dort gemeinsam mit den Kollegen zu diskutieren. Außerdem würde das Format dafür sorgen, dass man auch marktrollenübergreifend miteinander ins Gespräch kommt und so unterschiedliche Betrachtungsweisen des gleichen Themas in die Diskussion einfließen würden.

Gute Hände, strategisches Denken und Pokerface
Beim anschließenden Team- und Abendevent in Form eines Pokerabends konnten die Teilnehmer ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen: In zufällig ausgelosten Teams von zwei bis drei Personen wurden gemeinsam Strategien entwickelt, die den Gegner aus dem Konzept bringen sollten. Hier galt für alle: Ruhe bewahren, Pokerface aufsetzen, Bluffen und abzocken. Diejenigen, die für Poker nicht zu haben waren, konnten am „Katzentisch“ ihr Glück bei einer Partie „Mensch-ärgere-dich-nicht“ versuchen. Während des gesamten Abends bot das stilvolle Ambiente des Hotels den Teilnehmern genügend Möglichkeiten, um das eigene Netzwerk zu erweitern und den fachlichen Dialog in entspannter Atmosphäre fortzusetzen.

Im engen Dialog mit den Kunden
Am zweiten Tag standen die marktrollenspezifischen Workshops im Fokus. Hier konnten die Experten aus der Branche im engen Dialog mit SOPTIM aktuelle Themen und Anforderungen aus den Bereichen Vertrieb, Beschaffung/Handel, Netze und – erstmals als separater Workshop – Bilanzkreismanagement diskutieren. Wie die Open Spaces waren diese Workshops – so das Feedback – von einem partnerschaftlichen und offenen Umgang miteinander geprägt. So sei auch das gesamte Anwendertreffen keine Frontalveranstaltung, sondern ein gemeinsames Arbeiten auf Augenhöhe gewesen, dessen Ergebnisse auch nach Ende der Veranstaltung weiterhin Bestand hätten. Die Ergebnisse vom Open Space und einzelnen Workshopinhalten wurden in der SOPTIM Community hinterlegt, damit die Themen auch mit anderen Anwendern und SOPTIM Mitarbeitern weiterdiskutiert, Erfahrungen ausgetauscht oder auch Lösungen ausgearbeitet werden können.

Wir sagen „Tschüss Hamburch“
Dezentralisierung, Digitalisierung, Risiken und Chancen – es waren anspruchsvolle Themen, die auf dem SOPTIM Anwendertreffen in Hamburg in diesem Jahr diskutiert wurden. Dass die Teilnehmer dennoch gut gelaunt die Heimfahrt antraten, lag sicher nicht nur an dem guten Wetter (eine hamburg’sche Rarität), sondern an den vielen Anregungen und Ideen, die sie dabei mit im Gepäck hatten.

Kommentare

David von Rüden schrieb am Mittwoch, 20. September 2017, 17:46 Uhr:
Schöne Stadt, schönes Hotel, schönes Wetter, nette Kunden, engagierte Kollegen, interessante Gesprächsthemen und jede Menge netzwerken. Es hat mal wieder Spaß gemacht. Ich freu mich schon auf's nächste Jahr in ......????? Man darf gespannt sein.

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