Interessante Inspirationen – intelligente Ideen

Projekt Zukunft 2018
Donnerstag, 28. Juni 2018 28.06.2018 von Thorsten Schumacher - ein Gastbeitrag 0 Kommentar

Digitalisierung ist Gegenwart – und Zukunft. Als Digital Transformer gilt das für SOPTIM in besonderer Weise. Wenn wir uns mit dem Morgen beschäftigen, helfen uns Impulse; Stichworte, Anregungen und Hilfestellungen, die den Arbeitsalltag bereichern. Dies ist freilich auch Anspruch, wenn das „Projekt Zukunft“ ansteht: SOPTIMs Beitrag für Partner und die Branche; ein Forum, wo Digitalisierung Zukunft trifft. Ein Symposium, wo Energie-Partnerschaft lebendig ist.

Inspiration für Innovation, Motivation für Mögliches, Dynamik für Dauerhaftigkeit: Das Projekt Zukunft stand auch dieses Jahr für Aufbruch und Begeisterung.

Mensch. Mitmensch. Mittelpunkt.
Digitalisierung und Partnerschaft sind Klammern einer gemeinsamen Sache. Zwischen Partnern und SOPTIM entstehen nachhaltige Lösungen, weil der Mensch im Fokus steht. Weil man Wissen teilt; weil Technologie, Business und Kultur ein Ganzes ergeben.

Wie bei der diesjährigen Ausgabe des Projekts Zukunft, in dessen Rahmen sich Anfang Juni EVU, Partner, Multiplikatoren und MitarbeiterInnen an zwei Aachener Szene-Lokalitäten zusammenfanden. – Knapp 100 Menschen diskutierten angeregt über Herausforderungen, die aus digitaler Transformation erwachsen: Das „Inspirationsforum für die Arbeitswelt von morgen“ bot eine Vielzahl interessanter Ansätze, um einen Zugang zum großen Arbeitsgebiet der Innovationsforschung erlangen zu können.

Vom Start weg wertvoll
Bereits am Abend des ersten Tages wurde deutlich, wie vielschichtig digitale Transformation ist: Alain Veuve, schweizerischer Multi-Unternehmer und Experte digitalisierter Prozesse, berichtete aus der Praxis für die Praxis: Hilfreich, den Blickwinkel auf konkrete Abläufe und Wertschöpfung zu richten, die dank Digitalisierung überhaupt erst möglich sind. Was ist bei Home-Office wichtig? Welche Ansprüche richtet der Prozess an Verantwortliche? Wie bemessen sich Leistungs- und Qualitätsparameter, wenn Privat- und Arbeitswelt zunehmend verschmelzen?

Veuves Impulsvortrag leitete eine „Rundum-Betrachtung“ ein – am Abend des 06. Juni optimal versinnbildlicht: Denn Partner und SOPTIMs nutzten bei bester Witterung die „Drehetage Belvedere“ des Aachener Drehturms, ein ebenso traditionsreiches wie beeindruckendes Bauwerk. Eine Aussichtsplattform als Treffpunkt des Projekts Zukunft: das passt.

Auf einmal alles erfassen
So wie die Energiewirtschaft von oben auf Aachen sah – so betrachtet SOPTIM das Thema Zukunft; 360 Grad schadet eben nie. Umfassend auch die Beiträge des zweiten Tages, an dem Partner, Gäste und MitarbeiterInnen in der Innenstadt tagten: Eine gänzlich modernisierte Industrieimmobilie bot den Rahmen für viele freie und neue Gedanken.

Ob in Einzelgesprächen mit ReferentInnen, SOPTIMs oder spontan zusammengewürfelten „Communities“ – entscheidend ist das Ganze. Und dies ist gar breit, wenn wir betrachten, welche Eindrücke auf Energie- wie Digitalisierungs-Experten einwirken.

Daniela Gleue berichtete z. B. von ihren Erfahrungen, wie moderne Methoden und Techniken im Einsatz überzeugen können: Am Beispiel des Hotellerie-Experten Upstalsboom wurde schnell deutlich, wie die Arbeitswelt von morgen im Alltag für massive Veränderungen sorgt.

Zukunft in pluraler Hinsicht
Auch Fachbeiträge von anderer Seite bereicherten persönliche Vertiefungen: Tania Tasheva stellte vor, wie man beim Genussmittel-Hersteller Heineken weltweit tätige Verantwortliche in Communities konzentriert, um Wissensaustausch fördern und Prozesse effizienter gestalten zu können.

Arbeiten der Zukunft ist eben ohne Clouds, Communities und Compliance nicht mehr denkbar – ein Grundsatz, der branchenübergreifend gültig ist. In sämtlichen Wirtschaftssektoren sind auch die Berater der KPMG zu Hause: Dr. Nicolas Thewes erklärte den Zusammenhang von Künstlicher Intelligenz und Energiewirtschaft anhand praktischer Beispiele – ein Terrain, das nachweislich Optimierungspotential bietet.

Verbessern lässt sich manchmal auch das Methodische. Multi-Unternehmer, Autor und „Ideenrocker“ Martin Gaedt brachte dies gleich in mehrfacher Hinsicht zum Ausdruck: Der Berliner „Provotainer“ zerschmetterte Tellerränder physisch, schmiss Spielfiguren, bestieg eine Leiter und mahnte, den roten Faden nicht zu vergessen. – Besonders wichtig, wenn Ideenfindung im Mittelpunkt steht und es auf die bestmögliche Mixtur der Inhaltsstoffe ankommt.

Das Neue als Leitlinie
Geschickt gemixt: das waren auch die Stehtische, an denen Fachspezifisches erörtert wurde – sei es aus Versorgersicht, aus Branchenperspektive oder aus dem Blickwinkel der Technologie, die mit dem Ideenreichtum des Menschen nur selten genug Schritt halten kann.

Dies zeigte sich während des Forums auch, als sich knapp 40 Menschen zum Innovationsworkshop zusammenfanden, der von sbc veranstaltet wurde. Trotz mancher Kritik, ob binnen 120 Minuten etwas Konstruktives zu erwarten sei, überwog am Ende der Respekt vor dem Erreichten: Eine Sprach- und eine Bild-Gruppe entwickelten binnen kurzer Zeit Ideen, die auf Basis „wilden Brainstormings“ entstanden – „das Konkrete aus dem Möglichen“, sagte einer, der dabei war.

Ob Richtschnur, Leitplanke, Hilfsmittel: „Rote Fäden“ sind naturgemäß erklärungsbedürftig. Dasselbe gilt für Software- und Energielösungen, betrifft Prozesse zur Ideenfindung und auch deren Methoden sind nicht selbsterklärend. Umso besser, wenn Zukunft ab und an pausiert, um wirken zu können: Einige Event-Besucher ließen sich zwischen Vorträgen von Dr. Markus Große Böckmann demonstrieren, wie mittels Datenbrillen das Zusammenarbeiten vereinfacht werden kann. Ob Ferndiagnose, Live-Hilfestellung oder schlichtes Teilen der Situation: Digitale Transformation meint freilich auch Hardware und ihren spezifischen Nutzen.

Summa summarum: alles H2H
So, oder so ähnlich, mag mancher nach anderthalb Tagen inspirativen Inputs gedacht haben – eben alles „Human-to-Human“ (H2H). Es sind die Menschen, die Digitalisierung formen, Neues umsetzen: im Miteinander, im Austausch, im Diskurs. Ein Wortbeitrag des Workshops lautete: „Das Leben ist zu kurz, Neues auszublenden.“ – Auch so kann man Transformation und künftiges Arbeiten begreifen.

Ein Satz als Ergebnis eines beliebigen Zusammenwerfens der Vokabeln „Menschen“ und „Kurzlebigkeit“; ein Beispiel, wie zügig Sinnzusammenhänge öffentlich werden, wenn der Prozess sie einfordert. Im Innovationsworkshop eingängig vermittelt. Viele Menschen, viele Charaktere, viele Meinungen: eine Melange des Wissens. Binnen knapp zwei Stunden, methodisch gelungen, auf das Wesentliche heruntergebrochen. Live-Kreativität, Partizipation, Eigenständigkeit, Ernsthaftigkeit, Überraschung – viele Substantive beschreiben grob, in welcher Umgebung Wissen entsteht, Ideen reifen, sich Kreatives Bahn bricht.

Bleibt der Blick gen Zukunft: Was wird 2019 sein? – Am 20. und 21. Mai, wenn das nächste Projekt Zukunft seine Pforten öffnen wird? Welche Themen stehen dann auf dem Einladungsschreiben? Welche Community wird sich finden? Zum nächsten Brainpool digitaler Transformation. Man wird sehen – SOPTIM auch: sei es im persönlichen Gespräch, online oder am Telefon. Schließlich lautet ein Grundsatz der Zukunftsforschung: Keine Idee ist schlecht – höchstens der Umgang mit ihr.

Angeregten Austausch allenthalben.

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