Aachen 2025 – we did it!

23.-25.September 2016
Sonntag, 25. September 2016 25.09.2016 von Stephanie Lemken 0 Kommentar

3 Tage war ganz Aachen in Aufruhr – Aufruhr oder Zukunft? Die Stadt jedenfalls war auf den Beinen: Unter dem Motto „Aachen 2025 – Digitalen Wandel erleben“ konnten die Bürger die Welt, wie sie in den nächsten 10 Jahren sein könnte, betrachten; und das organisiert in 8 Themenwelten. 

Am Freitag begann in der Aula der RWTH Aachen in einer spektakulären „Digitalinee“ unter Klängen der Bläserphilharmonie Aachen die Zukunft. "Der digitale Wandel findet überall statt, aber in Aachen wird der Wandel gemacht, zahlreiche markterprobte Unternehmen setzen den Menschen in den Mittelpunkt." resümiert Moderatorin Ina-Marie Orawiec die Zielsetzung des Megaprojektes. Diverse hochkarätige Gäste aus In-, Um- und Ausland führten anregende Dialoge, Diskussionen und Vorträge. Dabei ging es sowohl um simple Life-Hacks, wie nutze ich den „Dash-Button“ für meine (Wohn-)hausinternen Prozesse, als auch um große Grundsatzfragen, wie „Warum verlassen extrem gut ausgebildete Vordenker Aachen und gehen lieber ins Silikon Valley?“ Ebenso wurde konstruktiv diskutiert, was die Digitalisierung mit der Gesellschaft tut und ob die Geschwindigkeit des digitalen Wandels in den Köpfen der Politik angekommen ist.

Jeder Themenpark hat sich im Vorfeld auf ein eigenes Programm in seinem Themenkontext, verteilt auf die drei Tage, vorbereitet. Besucher und Interessierte hatten die Möglichkeit sich ganz nach ihren persönlichen Vorlieben quer durch die ganze Stadt über Unternehmen, Wissenschaft und Kunst berieseln zu lassen oder sich alternativ auch tatkräftig an Experimenten oder Aktionen zu beteiligen. Jedem Einzelnen blieb überlassen, mit welchen Vehikel die Route erfahren wurde, selbst die ASEAG ließ es sich nicht nehmen eigens eine Bustour von Station zu Station ins Leben zu rufen.

Eine Antwort auf die Frage, warum High Performer lieber ins Silicon Valley gehen als in der Euregio zu bleiben, könnte auch an der Wertschätzung liegen: Während man sich vielerorts größte Mühe gab, die Gäste willkommen zu heißen und ihnen zu vermitteln, dass man sich freut, dass man die Präsentationen auf solch reges Interesse stoßen, gab es doch mindestens eine Station an der man nach langem Klingeln und Warten eingelassen wurde und das Personal offen zugab, eigentlich nicht zu wissen, was von ihnen erwartet wurde, sie sollten nur vor Ort sein. Schade, dass die Ernsthaftigkeit nicht bis zum Ende gereicht hat.

Die SOPTIM AG engagierte sich im Themenpark „Wohnen, Energie & Wasser“. Auch hier war der klare Fokus das Erleben des digitalen Wandels. Im Vordergrund, die eigene Photovoltaikanlage: Es wurde gezeigt, wie aufbereitete Daten aus der Photovoltaikeinspeisung in Kombination mit Wettervorhersagen und prognostizierten Verbrauchsdaten die Möglichkeit eröffnen, die nicht eigenge­nutzte Energie über einen regionalen Marktplatz internetbasiert zu vermarkten.

In einer grafischen Darstellung sah man, wie sich der Stromverbrauch durch zu- und abschalten verschiedener Stromquellen vor Ort änderte. Zusätzlich wurde durch die Einbindung von externen Smart Metern Daten visualisiert, welche Heraus­forderungen sich in der Stromerzeugung für Endverbraucher-Stromtarife verbergen.

Zudem zeigte der Themenpark auch ortsübergreifende Kommunikation: eines der Modell­häuser der Firma QSC war bei SOPTIM in Interaktion mit den Modellgebäuden an den Standorten im Haus Löwenstein und dem Forschungscampus FEN zu beobachten und zu steuern. Die Möglichkeit direkt in den Stromverbrauch oder die -erzeugung einzugreifen, wurde gerne ergriffen und ausprobiert.

Natürlich ließ es sich auch Dr. Heiner Halbach, Vorstand der SOPTIM AG, nicht nehmen am Vortragsprogramm des Themenparks teilzunehmen. Seine Ausführungen über „Die digitale Kilowattstunde – damit der Strom auch übermorgen noch aus der Steckdose kommt“ beschäftigten sich vorrangig mit zwei provokanten Thesen:

- Digitalisierung ohne Energiewende funktioniert prima

- Energiewende ohne Digitalisierung ist nicht möglich

Diese wurden anhand einer „natürlich digitalen“ Energie-Tour anschaulich an die Zuhörer vermittelt. Dreh- und Angelpunkt dabei ist, dass die „wichtigste Spannungsebene für den Übertragungsnetzbetreiber bei 5 Volt liegt“, denn der Bedarf an Daten und Automation wird immer höher. Ebenso wurde deutlich, dass es bereits eine Vielzahl theoretischer Szenarien gibt, die einen Großteil der Fragen rund um die Versorgungssicherheit der Zukunft im Kontext erneuerbarer Energien in der Theorie bereits beantworten und dass lediglich die Umsetzung mit den Playern und der Politik uns immer noch vor die größten Herausforderungen stellt.

Wir sind gespannt, wenn wir im Jahre 2025 auf heute zurückblicken, wieviel wir – bei SOPTIM, in Aachen und in Deutschland – erreicht haben werden. Wir freuen uns, wenn Sie uns auf diesem Weg begleiten, gerne auch in diesem Blog;)

PS: Und wenn Sie nochmal nachlesen möchten, was Sie konkret verpasst haben: www.aachen 2025.de

 

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