Marktkommunikation, partnerschaftlich und digital

Dienstag, 5. Februar 2019 05.02.2019

Die SOPTIM AG aus Aachen und die DiCentral GmbH (vormals Compello) aus Ismaning gehen im Bereich Marktkommunikation eine Partnerschaft ein. Zuvor hatten SOPTIM und DiCentral bereits in mehreren Projekten erfolgreich partnerschaftlich zusammengearbeitet.

Zukünftig wird DiCentral als Experte für Marktkommunikation in der Edition für den Energievertrieb SE:Sales von SOPTIM den Lieferantenwechselprozess GPKE abwickeln. Wir haben mit Andreas Waldbrenner, Geschäftsführer der DiCentral GmbH, und Hubertus Lemken, Vertriebsleiter der SOPTIM AG, gesprochen:

Herr Lemken, wieso legt SOPTIM den Bereich Marktkommunikation zukünftig in die Hände von DiCentral?
HL: Die regelmäßige Anpassung unserer Energy Suite an die geänderte Marktkommunikation ist mit hohem Aufwand bei SOPTIM verbunden. Mit DiCentral haben wir einen Partner gefunden, der in dem Bereich Spezialist ist, langjährige Erfahrung in der Marktkommunikation hat und deren Lösung wir hervorragend in SE:Sales integrieren können. Das gibt uns die Möglichkeit, die Entwicklerkapazitäten für die Weiterentwicklung unserer Kernfunktionalitäten zu verwenden. Außerdem verstehen wir uns auch auf menschlicher Ebene sehr gut und DiCentral legt, genau wie wir, größten Wert auf eine gute Kundenbeziehung.

Herr Waldbrenner, welchen Vorteil haben SOPTIM Kunden durch die Partnerschaft mit DiCentral?
AW: Wie Hubertus schon sagte, die Marktkommunikation unterliegt ständig Änderungen und Erweiterungen durch die Bundesnetzagentur. Diese Änderungen korrekt und termingerecht in die Software einzupflegen ist unser Kerngeschäft – und bereits tausendfach bewährt. SOPTIM Kunden profitieren also zukünftig doppelt: Jeweils SOPTIM als auch DiCentral tragen mit ihrer Fokussierung auf ihr Kerngeschäft und ihrer Expertise zur besseren Kundenlösung bei.

Welche Kunden bzw. Partner sind hierbei im Fokus?
HL: Zum einen haben wir natürlich alle Kunden im Fokus, die heute schon die Marktkommunikation mit uns machen. Wir erleben aber auch einen Trend, dass viele Unternehmen, die heute die Marktkommunikation im IS-U machen, dies auf den Prüfstand stellen. Hier spielen Kosten und Zuverlässigkeit eine große Rolle und wir sind überzeugt, dass wir mit DiCentral eine hervorragende Alternative im Portfolio haben.

Merke ich als Kunde, dass zwei Anwendungen eingesetzt werden?
AW: Nein, denn am Frontend wird sich hier nichts ändern. Die Kommunikation läuft im Hintergrund ab – und so sollte das ja auch sein. Einen guten Kommunikationsserver merkt man nicht. Dieser funktioniert einfach reibungslos und zuverlässig im Hintergrund.

In welcher Situation haben Sie sich zuletzt über mangelnde Digitalisierung geärgert?
AW: Ich muss immer schmunzeln, wenn ich mit anderen Geschäftsführern über Digitalisierung spreche und diese auf Nachfrage dann zugeben, dass in ihren Unternehmen alle Rechnungen noch in Papierform verschickt werden. Oder der digitale Rechnungseingangsprozess existiert nur im Kopf, wird aber real nicht gelebt. Das ist keine Seltenheit. Privat ärgere ich mich darüber, dass die Digitalisierung in den meisten Schulen noch nicht im Lehralltag angekommen zu sein scheint. Hier scheitert es wohl schon mal am Anschluss des Beamers. Aber Spaß beiseite, meiner Meinung nach sollten wir unsere Lehrer besser im Bereich Digitalisierung qualifizieren, damit der Schüler-Nachwuchs nicht nur für die Zukunft gewappnet ist, sondern diese auch zügig digital vorantreiben kann.

HL: Ich kann Andreas nur beipflichten. Als ich das letzte Mal von einem Energieversorger eine korrigierte Rechnung bekommen sollte, bat ich, mir diese per PDF zu schicken, und bekam als Antwort, dass das nur per Post möglich sei. Oder bei meinem Netzbetreiber, dem ich meinen Zählerstand auf seinem Portal bereitgestellt habe, und dieser Zählerstand dann in meiner PV-Gutschrift nicht berücksichtigt wurde und man mich bat, ich solle ihn doch bitte nochmals per E-Mail schicken. Das sind die Momente in denen ich wirklich verzweifle. Ich sehe aber bei unseren Partnern auch viele gute Ansätze, die Digitalisierung voranzutreiben.

Über DiCentral GmbH:
DiCentral GmbH (vormals Compello) bietet Unternehmen der Energiewirtschaft Lösungen für die Marktkommunikation zwischen nationalen und internationalen Marktpartnern. Die bewährte Datendrehscheibe EDI Com kann sowohl für die digitale Kommunikation zwischen Unternehmen (EDI) als auch für das perfekte Zusammenspiel interner Systeme (EAI) eingesetzt werden.
[Der Mutterkonzern DiCentral ist ein globaler Anbieter von EDI- und Supply-Chain-Lösungen mit Hauptsitz in Houston, Texas und zehn Niederlassungen weltweit. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen unterstützt kleine bis große, international tätige Unternehmen aus 27 Ländern und verschiedenen Branchen. Die deutsche DiCentral GmbH entstand aus der Fusion mit Compello GmH, die 1984 ursprünglich als GLI in Haar bei München gegründet wurde.]

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