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10.05.2011
"Ein Leben lang lernen" - das gilt bei SOPTIM für Mitarbeiter gleichermaßen wie für den Kreis der freiwilligen Ersthelfer. Deren Ausbildungsstand muss immer an die neuesten Erkenntnisse der Forschung und an aktuelle Leitlinien (z. B. ERC Guidelines 2010) angepasst werden. Und so trafen sich acht der insgesamt zwölf Ersthelfer in diesem Jahr an einem schönen Samstag im Mai zum Erste-Hilfe-Training.
Unter der Leitung des erfahrenen Ausbilders und Kollegen Ralf Gerschau stand zuerst die Vertiefung des theoretischen Wissens auf dem Programm. Einer Erläuterung der Änderungen für die Abläufe bestimmter Unfallszenarien folgte die praktische Umsetzung im konzentrierten Training. Und nach der Mittagspause begann der "Ernst des Lebens".
Abermalig blieb es nicht bei einzelnen Übungen, wie dem Anlegen von Verbänden oder der Demonstration der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Ralf Gerschau simulierte komplette Unfallsituationen, die für eine Büroumgebung typisch sein können.
Mit täuschend echt geschminkten und inszenierten Opfern wurden Unfälle simuliert. Die Helfer sahen sich überrascht mit dieser Situation konfrontiert und demonstrierten an jedem Szenario die vollständige Rettungskette: Auffinden und Erstversorgung der Person, Absetzen des (simulierten) Notrufs, anschließende psychische Betreuung und die (simulierte) Übergabe des Unfallopfers an den eintreffenden Rettungsdienst (hier vom Übungsleiter gespielt).
In Fokus der anschließenden Analyse der Szenarien standen die Stärken/Schwächen in der Vorgehensweise der Ersthelfer. Die durchgeführten Maßnahmen wurden besprochen und Potential für Verbesserungen aufgezeigt.
Das Stressmoment dieser Übungen, eine wichtige vorbereitende Maßnahme auf den "Ernstfall", empfanden alle Teilnehmer als sehr wirklichkeitsnah. Und so ertranken die während der Theorie am Vormittag vereinzelt noch zu hörenden Scherze im Ketchupblut der realistischen Lektionen ...
Deswegen und für ihren Einsatz und die permanente Bereitschaft zur Hilfe danken wir unseren SOPTIM Ersthelfern.
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