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SOPTIM bietet Lösung für das Management von Kraftwerkseinsatzplanungsdaten

Die Beschlusskammer 6 der Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 16. April 2014 im Kontext des Energieinformationsnetzes (Strom) neue Datenaustauschprozesse festgelegt. Vom1. Oktober 2014 an müssen Betreiber von Anlagen zur Erzeugung und Speicherung elektrischer Energie regelmäßig Kraftwerkseinsatzplanungsdaten an die Übertragungsnetzbetreiber übermitteln. Aus Sicht der SOPTIM AG bedeutet dies die Einführung eines neuen Standardprozesses. Mit dem Modul KW-Datenübermittlung, das auf etablierten Technologien des vielfach erprobten Nominierungsmanagement-Tools SOPTIM NomT basiert, stellt SOPTIM eine Lösung zur Verfügung, die alle Anforderungen des BNetzA-Beschlusses erfüllt.

Auslöser der neuen gesetzgeberischen Initiative ist die Tatsache, dass die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) seit mehreren Jahren mit steigender Häufigkeit und Intensität vor der Aufgabe stehen, Gefährdungen oder Störungen des Netzes durch gezielte Eingriffe zu verhindern. Neben rein netzbezogenen sowie klassischen marktbezogenen Maßnahmen werden dabei zunehmend auch direkte Eingriffe in die Fahrweise von Erzeugungsanlagen und Speichern erforderlich. Um den sicheren Betrieb des Gesamtsystems gewährleisten zu können, sind die ÜNB auf umfassende Informationen in Echtzeit angewiesen. Eine solche Systembilanzprognose erleichtert die bedarfsgerechte Beschaffung und rechtzeitige Aktivierung von Regelleistungsprodukten.

Verpflichtet zur Übermittlung der Kraftwerkseinsatzplanungsdaten sind Betreiber von Anlagen zur Erzeugung und Speicherung elektrischer Energie mit Anschluss an die Spannungsebene 110 kV oder höher und einer Netto-Nennleistung ab 10 MW (ausgenommen Anlagen im Sinne §3 Nr.1 EEG). Datenempfänger sind die ÜNB, in deren Regelzonen die betroffene Erzeugungseinheit jeweils netztechnisch angeschlossen ist. Spätestens ab dem 1. April 2015 werden in einem zweiten Austauschverfahren geplante und ungeplante Nichtverfügbarkeiten ebenso im Regelbetrieb zu übermitteln sein.

Hohe Anforderungen an Datenkommunikation und -verarbeitung
Für die Kraftwerksbetreiber bedeutet dies, im 24/7-Modus viertelstundenbasierte Leistungszeitreihen zyklisch, versioniert und revisionssicher übermitteln zu müssen. Die neue Aufgabe stellt hohe Anforderungen an eine sichere, permanente und möglichst automatisierte gesetzeskonforme Kommunikation sowie an eine revisionssichere und performante Verarbeitung und Speicherung der kommunizierten Daten. So ist der Einsatzverantwortliche verpflichtet, täglich die Planungsdaten für jede Erzeugungseinheit separat zu übermitteln, und zwar bis spätestens 14:30 Uhr am Vortag (D-1). Erhebliche Änderungen an den Planungsdaten sind dem ÜNB sofort nach Bekanntwerden mitzuteilen. Vor der erstmaligen Übermittlung muss der Anlagenbetreiber dem ÜNB die erforderlichen Stammdaten der Erzeugungseinheit übermitteln. Auf jede Datenübermittlung antwortet der ÜNB mit einer Rückmeldung, die Auskunft über die inhaltliche und formale Prüfung beim ÜNB gibt. Alle Rückmeldungen des ÜNB sind vom Einsatzverantwortlichen der Erzeugungseinheit zu prüfen und zu verarbeiten.

Mit SOPTIM von Beginn auf der sicheren Seite
Mit dem neuen Modul KW-Datenübermittlung stellt die SOPTIM AG sicher, dass Anlagenverantwortliche ihren Verpflichtungen im Markt zeitgerecht nachkommen können. Dazu wird das im Markt etablierte System für das Nominierungsmanagement erweitert. „SOPTIM verfügt über umfangreiche Erfahrungen bei der Gestaltung und Abwicklung von Datenaustauschprozessen, so dass wir auch in diesem Fall schnell eine auf die Anforderungen ausgelegte Software anbieten können“, so Bereichsleiter Andreas Gergs. „Der Nutzen für unsere Kunden sind eine professionelle IT-Lösung, kurze Einführungszeiten und maximale Prozessautomatisierung von Beginn an.“


Weitere Informationen:

SOPTIM AG
Kerstin Hartmann
Öffentlichkeitsarbeit
Im Süsterfeld 5-7
52072 Aachen

Tel. +49 241 89491-4339
Fax +49 241 89491-4109
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