Zweiter Think Day und erster Challenge Day bei der TWL

Mittwoch, 7. Juni 2017 07.06.2017 von Benjamin Braun 0 Kommentar

Zweiter Think Day und erster Challenge Day bei der TWL

Zusammen mit EnSys und TWL fand in einem netten Hotel in Altrip der zweite Think Day und der erste Challenge Day statt. Was diese beiden Formate genau bedeuten? Was wird dort gemacht? Was ist das Ziel? Doch von Anfang: Zuerst musste ich bereits in den Vorbereitungen verschiedene Anforderungen und Aufgabenstellungen bewältigen: Wie bekomme ich diese Workshops in einen Rahmen, der zum einen viel Freiraum für Diskussionen lässt und zum anderen zielgerichtet auf konkrete Ideen und Themen hinarbeitet? Am Ende des Tages waren zielgerichtete und aufeinander aufbauende Methoden gefunden und in eine mit Herrn Loos abgestimmte Agenda eingearbeitet. Nun konnte also der Praxistest durchgeführt werden.

 

Tag 1 – Think Day 

Gruppenfoto von links: Benjamin Braun, Heiner Halbach, Christian Decker, Yves van Cauteren, Andreas Duve, Frank van den Höfel, Hans-Heinrich Kleuker, Dominik Loos, Frank Niggemeier - nicht auf dem Foto: Zoran Petrovic

Was bedeutet also Think Day? Der Think Day ist ein Format aus einer Workshop-Reihe, welche wir mit unseren Innovationspartnern durchführen. Ziel dieser Veranstaltungen ist ein kreativer Austausch über die Unternehmensgrenzen hinweg. Gemeinsam mit den Partnern soll über zukünftige Geschäftsmodelle oder Projekte nachgedacht werden, um genau solche oder gar Handlungsempfehlungen daraus abzuleiten.

Der zweite Think Day der TWL konnte starten. Nach Begrüßung durch unseren Gastgeber Herrn Dr. Kleuker, Vorstand der TWL, und anschließender kurzer Vorstellungsrunde der Teilnehmer führten Dominik Loos und ich durch das Programm. EnSys, SOPTIM und TWL steht jeweils ein großer Pool an Knowhow, Werkzeugen und Lösungen zur Verfügung. Genau dieser Baukasten an Möglichkeiten sollen sich die Partner gegenseitig erläutern und für gemeinsame Geschäftsmodelle und Projekte zur Verfügung stellen.

Die Unternehmen geben Impulse aus ihren eigenen Reihen: So hat zunächst Dr. Kleuker seine vielfältigen Angebote der Gruppe präsentiert und seine Strategien für zukünftige Geschäftsmodelle erläutert. Schnell entfachte eine fruchtbare Diskussion als Nährboden für Ideen. Anschließend wurden durch Andreas Duve und Dr. Halbach weitere Impulse gesetzt und die Diskussion in der Gruppe weitergeführt. Um diese Ideen zu konkretisieren und auf Papier zu bringen, wurde die Gruppe zweigeteilt.

Ab diesem Zeitpunkt arbeiteten die beiden Gruppen für sich: Nach einer vorangegangenen Priorisierung der Themen, wurde das Hauptthema festgelegt das es nun zu bearbeiten ging. Jede Gruppe hatte das Ziel, genau eine Idee bis zur Auftragsformulierung auszuarbeiten.

Unterstützt durch die  6-3-5-Methode, in welcher eine Idee in einer Art Stillarbeit konkretisiert und weiterentwickelt wird, wurden kreative und lösungsorientierte Methoden erarbeitet. Da auf dem Weg bis zu diesem Zeitpunkt eine Vielzahl an Ideen hervorgebracht wurden, wurden die einzelnen Schritte per Foto festgehalten und in einem Protokoll in der gemeinsamen SOPTIM Wissensdatenbank hinterlegt.

 

Tag 2 – Challenge Day

Teilnehmer: Benjamin Braun, Andreas Duve, Heiner Halbach, Hans-Heinrich Kleuker, Dominik Loos, Frank Niggemeier, Thorsten Rabe, Ingo Rudolf, Kim-Lisa Schopler, Reiner Stephan, Yves van Cauteren, Alexander Wehrens

Zweiter Tag, zweites Format: Am Challenge Day wird eine Business- oder Projektidee, konkret mit dem Ziel Schwachstellen zu identifizieren und diese zu lösen, hinterfragt. Anschließend sollen so erhärtete Geschäftsmodelle in die Erprobungsphase gebracht werden.

Dieser Challenge Day war nun der Folgetermin des ersten Think Days, welcher bereits im September in Ludwigshafen stattgefunden hatte. Im September wurden bereits vier Themen identifiziert und in unternehmensübergreifenden Projektteams bearbeitet und vorangetrieben.

An diesem Challenge Day hat nun jedes Team das eigene Projekt vorgestellt. Logisch, dass anschließend über die weitere Bearbeitung und Umsetzung diskutiert wurde.

Im Einzelnen waren dies folgende Themen:

-          Verbesserung der Prognosegüte durch Online-Kommunikation (Christian Decker und Kai Ernst)
-          Automatisierung intern – Bearbeitung von auslaufenden Verträgen (Carolin Jansen, Thorsten Rabe, Alexander Wehrens)
-          TWL-Web-Energie – Eine App für RLM Kunden der TWL (Alexander Cüpper, Sandra Knopp und Dominik Loos)
-          Prognosekennzahlen in SOPTIM Energy (Kim Lisa Schopler, Reiner Stephan, Ingo Rudolf und Yves van Cauteren)

Angeregt durch die Präsentation der einzelnen Projekte wurden weitere Ideen in der Gruppe generiert und anschließend festgehalten.

 

Fazit: Wir haben mit unserem Innovationspartner zwei sehr intensive und interessante Tage verbracht, viel diskutiert und auch visioniert. Das gemeinsame Netzwerk wurde noch weiter ausgebaut. Viele Ideen konnten erarbeitet und konkretisiert werden. Ein paar Themen befinden sich bereits in der Umsetzung, weitere werden in regelmäßigen Abstimmungen priorisiert und verteilt. Gedanklich befindet sich bereits der nächste Think Day in den Startlöchern und ich freue mich bereits jetzt schon diesen vorzubereiten.

 

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